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Dresdner Eislöwen wetzen Scharte ganz schnell aus

Dresdner Eislöwen wetzen Scharte ganz schnell aus

Schlichen die Dresdner Eislöwen noch am Freitag nach der bitteren 4:6-Heimniederlage gegen die Landshut Cannibals enttäuscht vom Eis, so konnten sie gestern schon wieder strahlen.

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Eislöwe Florian Iberer (links) verfolgt Bietigheims Patrick Schmid.

Quelle: Pressefoto Baumann

Dresden . Nach drei Pleiten auf eigenem Eis entführten die Elbestädter bei den Bietigheim Steelers zwei wichtige Punkte. Sie gewannen im Ellental mit 5:4 (1:2, 1:1, 2:1, 1:0) nach Verlängerung. Und diesmal lief die Partie umgekehrt. Zweimal lagen die Gäste mit je zwei Toren zurück, doch zweimal bewiesen sie große Moral und kämpften sich zurück.

Nachdem die Steelers schon in der 6. Minute durch Chris St. Jacques mit 1:0 in Führung gegangen waren, konnte Dominik Hammer in der 11. Minute ausgleichen. Doch zwei Tore von Brent Walton (17./37.) brachten die Bietigheimer erneut in die Vorhand. Eislöwen-Kapitän Patrick Jarrett (40.) sorgte zwar für den Anschluss, aber JP Fenton (46.) stellte den alten Abstand wieder her. Die Dresdner gaben jedoch nie auf und wurden diesmal belohnt. Erst verkürzte Florian Iberer (48.) zum 3:4, danach glich Henry Martens (52.) aus. In der regulären Spielzeit konnte sich kein Team den entscheidenden Vorteil verschaffen, aber Norman Martens gelang in der dritten Minute der Verlängerung der "goldene Treffer" für die Eislöwen.

"Eine längere Negativserie hätte wohl keinem von uns gefallen, deshalb sind die beiden Punkte natürlich sehr wichtig", freute sich Trainer Thomas Popiesch und setzte hinzu: "Diesmal hatten wir das glückliche Ende für uns, haben dafür aber auch viel investiert. Es hat zudem gezeigt, dass die Moral in der Mannschaft intakt ist, woran ich aber nie gezweifelt hatte. Zugleich war das eine gute Vorbereitung für das Derby gegen die Füchse nächsten Freitag."

Am Freitag waren die Dresdner schon klar auf der Siegerstraße und ließen sich die beiden Punkte in den letzten vier Minuten noch aus der Hand nehmen. Erst erwischten die Gäste aus Landshut den besseren Start. Peter Abstreiter hatte die Cannibals in der 15. Minute in Überzahl in Führung gebracht. Sami Kaartinen (18.) und Florian Iberer (20.) sorgten jedoch bis zur ersten Pause dafür, dass die Eislöwen in Front zeihen konnten. Als die Bayern zu Beginn des zweiten Abschnittes den Ausgleich hergestellt hatten, sorgten Hugo Boisvert (25.) und erneut Florian Iberer (33.) für eine Zwei-Tore-Führung der Eislöwen. Weitere Großchancen konnten die Popiesch-Schützlinge allerdings nicht verwerten und das sollte sich rächen. Als Frantisek Mrazek in der 56. Minute mit dem Anschluss den Gästen noch einmal Hoffnung machte, brachen bei den Hausherren alle Dämme. Ein Überzahltor von Kamil Toupal und ein ein weiterer Treffer von Thomas Brandl in der 58. Minute stellten die Partie auf den Kopf. Markus Welz sorgte in der 59. Minute für den endgültigen k.o-Schlag. "Die Landshuter haben uns zum Schluss eiskalt vorgeführt. Die Art und Weise, wie wir uns in den letzten fünf Minuten präsentiert haben, geht überhaupt nicht. Da muss ich auch die Häuptlinge im Team in die Pflicht nehmen, dass sie die richtigen Entscheidungen auf dem Eis treffen", monierte Thomas Popiesch nach der bitteren Pleite.

Unberechenbar spielen momentan die Lausitzer Füchse. Die Weißwasseraner, die sich am Freitag noch mit 3:2 nach Penaltyschießen bei Fischtown Pinguins in Bremerhaven durchgesetzt hatten, verloren gestern im heimischen Fuchsbau das Sachsenderby gegen den ETC Crimmitschau mit 1:2.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.12.2011

Astrid Hofmann

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