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Dresdner Eislöwen warten weiter auf den Befreiungsschlag

Dresdner Eislöwen warten weiter auf den Befreiungsschlag

Trotz der kurzfristigen Neuverpflichtungen von Torhüter Alec Richards und Stürmer Dylon Gyori gelang den Dresdner Eislöwen auch an diesem Wochenende kein Befreiungsschlag.

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Eislöwen-Stürmer Hugo Bosivert scheitert knapp am Kasten von Starbulls-Torwart Pasi Haekkinen.

Quelle: Worbser

Nachdem sie am Freitag daheim den Fischtown Pinguins Bremerhaven knapp mit 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:0) nach Penaltyschießen unterlagen, mussten sie sich gestern bei den Starbulls Rosenheim mit 1:3 (0:0, 1:1, 0:2) geschlagen geben. Damit bleiben die Elbestädter im fünften Spiel in Folge ohne Sieg. Insgesamt konnten sie aus den letzten zehn Partien, in denen sie 13 Treffer erzielten, nur acht Punkte mitnehmen und rutschten auf den elften Tabellenplatz.

An der Torausbeute wird auch das entscheidende Manko sichtbar. Durch die mangelnde Chancenverwertung bringen sich die Eislöwen immer wieder selbst um den Lohn ihrer Arbeit. Auch gestern betonte ein geknickter Trainer Thomas Popiesch: "Für die Mannschaft ist es deprimierend. Sie kämpft und ackert immer bis zum Schluss und steht dann doch mit leeren Händen da." So war das auch in Rosenheim. Lediglich der "Torschütze vom Dienst" Sami Kaartinen netzte in der 34. Minute für die Elbestädter ein. Der Finne erzielte damit seinen 25. Treffer für die Eislöwen. Michael Fröhlich (33.) und Norman Hauner (51.) hatten jeweils Überzahlsituationen zur Führung genutzt. "Wir konnten dagegen unsere Powerplays nicht in Tore ummünzen", haderte Popiesch. Als er mit seinem Team zum Schluss noch einmal alles auf eine Karte setzte und Goalie Richards zugunsten eines weiteren Feldspielers herausnahm, beförderte Matthew Caruana den Puck ins leere Gehäuse.

Bereits am Freitag konnten sich die Dresdner in einer engen Partie gegen die Fischtown Pinguins nicht belohnen. Dabei hatte erneut Sami Kaartinen in der 18. Minute für einen guten Start gesorgt. Dazu zeigte Alec Richards bei seinem Debüt im Tor der Eislöwen mit mehreren guten Paraden sein Können. Doch kurz vor der zweiten Pause beförderte Marian Dejdar den Puck durch Richards Schoner doch in die Maschen (40.). Im dritten Abschnitt drängten beide Teams auf eine Entscheidung und es wurde hektisch. In der 49. Minute gelang dem Ex-Dresdner Björn Bombis in Überzahl der Führungstreffer für die Gäste, doch Carsten Gosdeck konterte zwei Minuten später in doppelter Überzahl zum 2:2. Nur eine Minute darauf dann der Schock: André Huebscher blieb nach einem Bandencheck reglos auf dem Eis liegen und musste mit der Trage vom Eis transportiert werden. Weil es dafür keine Strafe gab, warfen erboste Zuschauer Plasteflaschen und Becher aufs Eis. Zum Glück kam vom Stürmer bereits am Sonnabend erste Entwarnung. Er konnte trotz Gehirnerschütterung noch in der Nacht das Krankenhaus verlassen. "Es sah wohl alles etwas schlimmer aus, als es war", meinte der 24-Jährige. Allerdings sollen Untersuchungen in dieser Woche letzte Klarheit bringen.

Nachdem auch in der Verlängerung kein Tor mehr gefallen war, musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Jan Kopecky sorgte als fünfter Schütze für den Sieg der Pinguine.

Erfolgreicher lief das Wochenende für die Lausitzer Füchse, die fünf Punkte sammelten. Nachdem die Rohrbach-Schützlinge am Freitag in einem dramatischen Sachsenderby die Eispiraten Crimmitschau mit 6:5 (1:2, 0:1, 4:2, 0:0) nach Penaltyschießen bezwangen, schlugen sie gestern Kaufbeuren mit 5:1 (1:0, 0:1, 4:0).

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.02.2013

Astrid Hofmann

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