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Dresdner Eislöwen verpflichten Verteidiger Joni Tuominen

Dresdner Eislöwen verpflichten Verteidiger Joni Tuominen

Nachdem der finnische Verteidiger Joni Tuominen bislang sieben Spiele für die Dresdner Eislöwen als Probespieler absolvierte, unterschrieb der 32-Jährige gestern nun einen Vertrag bis Saisonende.

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Joni Tuominen

Quelle: Archiv

Damit kann der Eishockey-Zweitligist, der zuletzt fünf Siege in Folge feierte und auf Platz fünf der Tabelle kletterte, seinen Kader weiter stärken. Allerdings ist Tuominen neben seinem Landsmann Sami Kaartinen, dem Italiener Alex Trivellato sowie den beiden Kanadiern Stefan Chaput und Kevin Nastiuk bereits der fünfte Ausländer im Kader. Da aber in der DEL2 in dieser Saison nur noch vier Kontingentspieler erlaubt sind, muss in Zukunft immer einer von ihnen - vorausgesetzt keiner hat eine Verletzung - zuschauen. Zuletzt traf es stets Goalie Kevin Nastiuk, der im Vorjahr bei den Elbestädtern die klare Nummer eins war und laut Statistik fünftbester Torhüter der Liga war. Mit der Verpflichtung des Deutsch-Schweden Peter Holmgren hatten sich die Eislöwen aber vor der Saison mit einem starken zweiten Goalie verstärkt, um gerade auf dieser sensiblen Position besser gerüstet zu sein. Und nachdem die Mannschaft mit Holmgren zuletzt einen Lauf hatte und fünfmal in Folge gewann, gab es für den Coach keinen Grund für eine Änderung.

Gestern freute Thomas Popiesch sich, dass Tuominen weiter verpflichtete werden konnte: "Durch den Ausfall von Travis Martell und mit Blick auf den Dezember, wo eventuell Berliner Förderlizenzspieler für die U20-WM abgestellt werden, waren wir gezwungen zu handeln. Joni hat bewiesen, dass er eine Verstärkung ist. Er hatte in der Vergangenheit mit Verletzungen zu kämpfen, konnte nur wenig Spielpraxis sammeln. In den letzten Spielen konnte er seine Leistung stetig steigern", so der Trainer. Ein Problem wegen der fünften Kontingentstelle sieht der Coach nicht: "Damit haben wir einen guten Konkurrenzkampf unter den Ausländern. Sind alle gesund, werden wir eine Rotation einführen."

Auf die Frage, ob Kevin Nastiuk auf die Situation sauer reagiert habe, zeigte sich Thomas Popiesch verärgert: "Die Frage stellt sich nicht. Es geht nur darum, wie wir das Team besser machen." Wenn allerdings tatsächlich im Dezember Förderlizenzspieler zur U20-WM abgestellt werden müssten, dann wird der Trainer kaum auf einen der restlichen Feldspieler verzichten können.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.10.2014

ah

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