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Dresdner Eislöwen verpassen Sprung auf Rang eins

Dresdner Eislöwen verpassen Sprung auf Rang eins

Nach sieben Siegen in Folge ist bei den Dresdner Eislöwen der Erfolgsfaden gerissen. Das Team von Trainer Thomas Popiesch unterlag am 12. Spieltag der DEL2 vor 2877 Zuschauern in heimischer Arena dem SC Riessersee gestern Abend mit 3:7.

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Brett Jaeger hatte gestern im Tor der Eislöwen viel zu tun. Bis zum Ende der Partie gegen Riessersee musste der Goalie siebenmal hinter sich greifen.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Nach sieben Siegen in Folge ist bei den Dresdner Eislöwen der Erfolgsfaden gerissen. Das Team von Trainer Thomas Popiesch unterlag am 12. Spieltag der DEL2 vor 2877 Zuschauern in heimischer Arena dem SC Riessersee gestern Abend mit 3:7 (1:0, 2:3, 0:4). Damit kassierten die Elbestädter nicht nur die erste Heimniederlage dieser Saison, sondern sie verpassten auch den Sprung an die Tabellenspitze. Weil Bremerhaven in Rosenheim patzte (2:4), hätten die Dresdner mit einem Sieg den "Platz an der Sonne" erkämpfen können.

Dabei musste Thomas Popiesch neben dem gesperrten Petr Macholda auch noch auf Steven Rupprich verzichten, der sich eine Oberschenkelverletzung im linken Bein zugezogen hat. Schon zu Beginn fanden die Gäste besser in die Partie, konnten aber Brett Jaeger im Tor der Eislöwen nicht überwinden. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Hausherren aber besser zurecht und eine Minute vor der Pausensirene sorgte Mark Cullen für die 1:0-Führung. Doch gleich nach dem Seitenwechsel gelang Louke Oukley der Ausgleich (22.). Fast im Gegenzug brachte Marius Garten (22.) die Eislöwen aber erneut in Front.

Das muntere Schiebenschießen setzte sich fort - Mattias Beck nutzte einen Scheibenverlust bei den Eislöwen zum 2:2-Ausgleich (23.). Die Dresdner konnten in der 34. Minute bei einem Powerplay jedoch abermals in Führung gehen. Riessersee ließ nicht locker und nur drei Minuten später erzielte Jesse Schultz das 3:3. So war aber weiterhin alles offen. Im Schluss-Drittel brachen dann jedoch bei den Eislöwen alle Dämme. Mattias Beck (41.), Tim Richter (45.), Eric Johansson in Überzahl (46.) und Florian Vollmer (54.) sorgten mit vier Treffern für eine am Ende klare Niederlage der Elbestädter.

"Wir hatten Riesenchancen und es hat uns zunehmend frustriert, dass wir sie nicht nutzen konnten. Dann sind uns immer mehr Fehler unterlaufen, die der Gegner betraft hat", gab Feodor Boiarchinov zu. Auch Trainer Thomas Popiesch befand: "Nach dem 3:3 haben wir viel zu ängstlich agiert und die Entschlossenheit in der Defensive vermissen lassen. Dass wir fast 40 Schüsse von Garmisch zugelassen haben, war eindeutig zu viel. Während wir uns vorm gegnerischen Tor schwer getan haben, zeigte sich Riessersee an dieser Stelle um einen Tick besser."

Dass die Niederlage seine Schützlinge umwirft, glaubt der Coach allerdings nicht: "Da ist mir nicht bange, dass die Jungs klaren Kopf behalten und dass sie wissen, dass wir weiter hart arbeiten müssen. Wir haben von Anfang an gesagt, die Mannschaft muss sich entwickeln. Mich ärgert nur, wie die Niederlage zustande kam. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen", so Popiesch nach der dritten Saisonniederlage.

Astrid Hofmann

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