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Dresdner Eislöwen verlieren gegen den EC Bad Nauheim

Eishockey Dresdner Eislöwen verlieren gegen den EC Bad Nauheim

Wieder hat es für die Dresdner Eislöwen nicht zum Sieg gereicht. Das Team von Trainer Thomas Popiesch musste sich vor 2890 Zuschauern gegen die Roten Teufel Bad Nauheim nach 3:1-Führung am Ende mit 3:4 (0:0, 2:1, 1:2,0:0) nach Penaltyschießen geschlagen geben.

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Bad Nauheims Andreas Pauli verwandelt den alles entscheidenden Penalty gegen Dresdens Keeper Brett Jaeger.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Während vom Strafpunkt keiner der Eislöwen traf, sorgte Andreas Pauli als dritter und entscheidender Schütze für den Siegtreffer. Damit müssen die Hausherren mit nur einem Punkt vorlieb nehmen. Nach Spielschluss stimmten die rund 500 Fans aus Bad Nauheim, von denen 450 mit einem Sonderzug angereist waren, ihren Jubelgesang in der Dresdner Halle an: "Wir haben gute Laune", sangen sie immer wieder. Unter ihnen war übrigens auch der älteste mitgereiste Anhänger, der 90-jährige Roland Hynitzsch, der aus Dresden stammt und sowohl in Elbflorenz als auch später in Bad Nauheim Eishockey spielte. Dagegen war den Eislöwen-Fans auch diesmal nicht zum Feiern zumute.

Wie angekündigt, konnte Popiesch diesmal vier komplette Sturmreihen aufbieten. Neuzugang Jeffrey Szwez kam im vierten Block an der Seite von Steven Rupprich und Dominik Grafenthin zu seinem Debüt. Die Gäste, die zuletzt vier Siege in Serie gefeiert hatten, zeigten sich von Beginn an bissig und ohne jeglichen Respekt. Sie setzten die Hausherren, die sehr verhalten agierten, unter Druck und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Allerdings erwies sich Brett Jaeger im Tor der Hausherren als sicherer Rückhalt. Erst in den letzten fünf Minuten kamen die Dresdner zu einigen Chancen, aber Jeff Szwez (15.) oder auch Max Campbell (17.) scheiterten an Felix Bick im Gehäuse der Roten Teufel.

Die erste Pause nutzte Popiesch dann, um seine Cracks noch einmal richtig wach zu rütteln. Denn aus der Kabine kamen die Dresdner mit ganz anderer Power. Nun beschäftigten sie die gegnerische Abwehr und Keeper Felix Bick. Aber der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Als Schiedsrichter Ulpi Sicorschi in der 28. Minute mit Jeff Szwez und Sebastian Zauner gleich zwei Eislöwen in die Kühlbox schickte, war es nur eine Frage der Zeit, bis im 5:3-Überzahlspiel das Tor fiel. Mit einem Schlagschuss netzte Henri Laurila zum 1:0 (29.) für Bad Nauheim ein. Aber die Eislöwen ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Fast wütend rannten sie nun an, gaben Schüsse aufs gegnerische Tor im Sekundentakt ab. Nun sprang auch der Funke auf die Ränge über. Selbst eine Zwei-Minuten-Strafe von Vladislav Filin überstanden sie unbeschadet. Zwei Minuten vor der Pausensirene klappte es dann endlich auch mit dem Tore schießen. Und das gleich im Doppelpack. Erst besorgte Dominik Grafenthin nach schnellem Kombinationsspiel und einem mustergültigen Pass von David Rodman den 1:1-Ausgleich. Nur 31 Sekunden darauf netzte Mirko Sacher zur erstmaligen Führung ein. Riesenjubel bei den blau-weißen Fans.

Und der wurde noch größer, als die Gastgeber in der 50. Minute ein 5:3-Überzahlspiel nutzten. Harrison Reed spitzelte aus Nahdistanz den Puck zum 3:1 ins gegnerische Gehäuse. Eigentlich sollten damit die Weichen auf Sieg gestellt sein. Aber in der Schlussphase gaben die Eislöwen den "Dreier" noch aus der Hand. Bad Nauheim gab nie auf, stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Und binnen 35 Sekunden holten die Gäste die Hausherren aus ihren Träumen. Erst verkürzte Dustin Cameron und kurz darauf sorgte Marc Kohl (beides 59.) für den Ausgleich. Nachdem in der Verlängerung kein Tor mehr fiel, ging es ins Penaltyschießen.

Astrid Hofmann

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