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Dresdner Eislöwen verlieren gegen Riessersee

Eishockey Dresdner Eislöwen verlieren gegen Riessersee

Bittere Pille für die Dresdner Eislöwen: Nach der Niederlage am Freitag gegen die Eispiraten Crimmitschau kassierten sie am Sonntag auch beim SC Riessersee ein 1:4 - ein böser Dämpfer im Kampf um den direkten Einzug in die Play-offs.

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Dresden.  Die Dresdner Eislöwen haben am Wochenende eine glatte „Nullnummer“ fabriziert. Nach der bitteren Derby-Niederlage am Freitag gegen die Eispiraten Crimmitschau unterlagen sie am Sonntag auch beim SC Riessersee mit 1:4 (0:2, 0:1, 1:1). Damit erlitten die Elbestädter im Kampf um den direkten Einzug in die Play-offs einen deutlichen Dämpfer – zumal auch noch die Konkurrenz punktete. So gewann der Tabellensechste Frankfurt daheim gegen Bremerhaven und hat jetzt den Vorsprung auf die Dresdner wieder auf sechs Zähler ausgebaut. Und auch Verfolger Rosenheim setzte sich gegen Spitzenreiter Bietigheim durch und hat sich auf einen Punkt an die Eislöwen, die auf Rang sieben liegen, herangepirscht.

Dresdens Trainer Bill Stewart änderte seine Formation gegenüber der Partie gegen die Eispiraten auf zwei Positionen. Er vertraute diesmal im Tor Brett Jaeger und er beorderte Mark Cullen als überzähligen Kontingentspieler aus dem Kader, dafür durfte David Rodman wieder ran. Neben dem verletzten Stürmer Feodor Boiarchinov fehlte auch noch Verteidiger Pat Baum wegen Magen-Darm-Problemen.

Vor 1640 Zuschauern starteten die Gastgeber sehr druckvoll und gingen binnen zwei Minuten mit 2:0 in Führung. Nach einem Solo von Mattias Beck nutzte Brendan Conolly den Abpraller zum 1:0 (16.). Und nur wenig später gelang Louke Oakley beim ersten Überzahlspieler seines Teams das 2:0 (18.). Zwar bemühten sich die Dresdner im zweiten Abschnitt, besser ins Spiel zu finden, und sie gestalteten das Geschehen ausgeglichen. Doch mit einem klassischen Konter schlugen die Hausherren ein drittes Mal eiskalt zu. Jesse Schultz, der von der Eislöwen-Defensive völlig allein gelassen wurde, netzte in der 38. Minute zum 3:0 ein.

Als zu Beginn des dritten Durchgangs Andreas Eder sogar auf 4:0 (43.) erhöhte, war die Entscheidung in dieser Partie gefallen. Mirko Sacher erzielte in der 56. Minute noch den Ehrentreffer für die Dresdner, doch mehr als Ergebniskosmetik war das nicht. Klar, dass Trainer Bill Stewart mit seinem Team alles andere als zufrieden war: „Das Spiel hat deutlich gezeigt, dass es nicht reicht zu denken, man gewinne ohnehin, sondern dass harte Arbeit und Einsatz jedes Mal wieder von Neuem gefragt sind. Der SC Riessersee hat mehr Leidenschaft gezeigt und die entscheidenden Zweikämpfe für sich entschieden. Uns hingegen hat der letzte Biss gefehlt. Wir müssen unsere Identität wiederfinden und uns auf unsere Stärken besinnen“, mahnte der Kanadier sehr deutlich an.

Von Astrid Hofmann

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