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Dresdner Eislöwen verlieren daheim 3:4 gegen die Fischtown Pinguins

Entscheidung erst im siebenten Spiel Dresdner Eislöwen verlieren daheim 3:4 gegen die Fischtown Pinguins

Volker Schnabel feierte am Dienstag seinen 58. Geburtstag. Doch seinen sehnlichsten Wunsch konnten die Dresdner Eislöwen ihrem Geschäftsführer nicht erfüllen – den Einzug ins Playoff-Halbfinale. Noch nicht. Nun muss die Entscheidung wirklich im siebenten Spiel am Gründonnerstag fallen.

Dresdens Ersatztorwart Marvin Cüpper zeigte wie hier gegen David Zucker einige gute Paraden, dennoch gewannen die Gäste das sechste Playoff-Spiel.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Volker Schnabel feierte am Dienstag seinen 58. Geburtstag. Doch seinen sehnlichsten Wunsch konnten die Dresdner Eislöwen ihrem Geschäftsführer nicht erfüllen – den Einzug ins Playoff-Halbfinale. Noch nicht. Denn die Schützlinge von Trainer Bill Stewart mussten sich in der sechsten Viertelfinal-Partie den Fischtown Pinguins vor 3336 Zuschauern mit 3:4 (2:2, 0:2, 1:0) geschlagen geben. Damit vergaben die Elbestädter ihren zweiten „Match-Puck“ und die Pinguine glichen in der Serie zum 3:3 aus. Nun muss die Entscheidung wirklich im siebenten Spiel am Gründonnerstag an der Nordseeküste fallen. So, wie es Stewart schon am Anfang der Serie prophezeiht hatte.

Während bei den Gästen der gesperrte Tim Miller und der verletzte Brock Hooton fehlten, mussten die Gastgeber auf den ebenfalls gesperrten Jeffrey Szwez und relativ früh im Spiel dann auch noch auf ihren Kapitän Steven Rupprich verzichten, der sich im Zweikampf am Knie verletzte. Die Partie startete aber erst einmal nach dem Geschmack der blau-weißen Fans. Als Benjamin Zientek nach reichlich drei Minuten die erste Strafe kassierte, schlugen die Eislöwen in Überzahl zu. Nach Vorarbeit von Petr Macholda netzt Teemu Rinkinen zum 1:0 (4.) ein. Aber drei Minuten später antworteten die Gäste postwendend. Nachdem David Rodman gerade die Kühlbox verlassen hat, markierte Jan Kopecky aus dem Gewühl heraus den 1:1-Ausgleich. Aber die nächste Strafe für die Pinguine ließ nicht lange auf sich warten. Björn Bombis musste zwei Minuten zuschauen und im Powerplay kam Harrison Reed völlig frei zum Schuss und sorgte für die umjubelte 2:1-Führung (8.) der Dresdner.

Die Eislöwen blieben die spielbestimmende Mannschaft. Dann aber kam Bremerhaven zu einem schnellen Konter. Den eigentlich ungefährlichen Distanzschuss von Patrick Klöpper ließ Brett Jaeger im Eislöwen-Gehäuse durch die Schoner rutschen. So stand es nach 14 Minuten 2:2. Der Goalie schien Schmerzen im rechten Adduktorenbereich zu haben, blieb aber noch im Kasten. Zwei Minuten später ging es nicht mehr, er verließ das Eis. Für ihn musste nun Marvin Cüpper übernehmen. Der Berliner Förderlizenzspieler hatte die gesamte Playoff-Zeit keinen Einsatz gehabt. Das letzte komplette Spiel, das er bestritt, war am 12. Februar das Heimderby gegen Crimmitschau, danach stand er am vorletzten Hauptrundenspieltag gegen Heilbronn noch einmal für ein Drittel im Tor. Er fand mit zwei ordentlichen Paraden aber gleich gut ins Spiel. Bis zur Pausensirene blieb es beim Remis.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs überstanden die Eislöwen ein Unterzahlspiel unbeschadet, doch in der 28. Minute schlugen die Pinguine eiskalt zu. Nach Pass des Ex-Eislöwen Björn Bombis spielte „Goldhelm“ David Stieler Goalie Marvin Cüpper aus und besorgte damit die 3:2-Führung für die Küstenstädter. Bill Stewart reagierte, nahm eine Auszeit. Offensichtlich rüttelte er seine Jungs noch einmal auf, wieder mehr zu investieren. Nun agieren die Dresdner deutlich bissiger, aber weder Harrison Reed (36.) noch Feodor Boiarchinov im Alleingang (38.) konnten Gäste-Keeper Gerald Kuhn überwinden. Dann der Schock: Als offensichtlich alle Eislöwen einschließlich Marvin Cüpper mit den Gedanken schon beim Pausentee sind, gelang Gabe Guentzel mit einem lockeren Distanzschuss das 4:2 . Und das eine Sekunde vor der Sirene. Bitter und unnötig.

Im Schlussdrittel versuchten die Stewart-Schützlinge alles, um das Ruder noch herumzureißen, doch auch Bremerhaven blieb weiter gefährlich. Marvin Cüpper konnte jedoch mit sicheren Paraden seinem Team den notwendigen Rückhalt geben. Erst eine Minute vor Schluss erzielte Harrison Reed bei zweifacher Überzahl noch den Anschluss. Die Gäste retten jedoch den knappen Vorsprung über die restliche Zeit.

Astrid Hofmann

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