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Dresdner Eislöwen verlieren Derby in Crimmitschau im Penaltyschießen

Dresdner Eislöwen verlieren Derby in Crimmitschau im Penaltyschießen

Für die Dresdner Eislöwen reichte es am Wochenende nur zu einem Punkt. Nach der 0:1-Pleite am Freitag gegen Riessersee verloren die Elbestädter gestern auch das Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau.

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Der Dresdner Hugo Boisvert (Nummer 12) kommt beim Kampf um die Scheibe zu Fall.

Quelle: Mike Worbs

In einer kampfbetonten Partie mussten sich die Popiesch-Schützlinge vor über 3000 Zuschauern im Sahnpark knapp mit 3:4 (0:1, 2:1, 1:2, 0:0) nach Penaltyschießen geschlagen geben.

Allerdings lief die Partie für die Dresdner unter ungünstigen Vorzeichen ab, denn Keeper Kellen Briggs plagte sich schon ab der Hälfte der Partie erneut mit Adduktorenproblemen. Nach dem ersten Schuss im alles entscheidenden Penalty-Krimi musste der US-Amerikaner das Eis ganz verlassen und der junge Vincent Stula kam ins Gehäuse. Der 19-Jährige war gegen den Treffer von Brandon Dietrich machtlos. Und weil dann auch Sami Kaartinen nicht traf, blieb der Zusatzpunkt in Crimmitschau. Damit schoben sich die Westsachen vorerst in der Tabelle an den Eislöwen vorbei auf Platz sieben.

Im ersten Drittel hatte Darcy Campbell die Gastgeber mit 1:0 (15.) in Führung gebracht. Doch im zweiten Abschnitt drehten die Elbestädter den Spieß um, Bruce Becker (33.) und Hugo Boisvert (37.) in Unterzahl sorgten für die zwischenzeitliche Führung. Im Schlussdrittel erhöhten dann die Hausherren den Druck und Jeremy Williams nutzte in Unterzahl eine Konzentrationsschwäche der Eislöwen zum Ausgleich (48.). Aber fast im Gegenzug gelang Sami Kaartinen der erneute Führungstreffer für die Dresdner. Die Eispiraten gaben sich jedoch nicht geschlagen und erneut war es Williams, der in Überzahl in der 54. Minute egalisierte. So sehr sich die Eislöwen auch in den letzten Minuten und in der anschließenden Verlängerung mühten, es glückte ihnen kein Treffer mehr.

"Es war ein sehr zerfahrenes Spiel, bei dem man schon merkte, dass es bei uns derzeit nicht rund läuft. Wir hatten die Möglichkeiten, mehr als nur einen Punkt zu holen, waren aber nicht konzentriert genug und gaben zweimal eine Führung unnötig wieder aus der Hand", bekannte Thomas Popiesch nach der Niederlage zu. "Natürlich macht sich dabei auch unser kleiner Kader bemerkbar, dass uns beispielsweise mit Justin Kurtz schon seit sechs Wochen unser bester Verteidiger fehlt und dass immer wieder der eine oder andere noch ausfällt. Das ist für uns schwer zu kompensieren", fügt der Coach an.

Schon am Freitag hatte sich der 47-Jährige bei der ärgerlichen Heimniederlage gegen Schlusslicht Riessersee darüber geärgert, dass seine Mannschaft in der ersten Viertelstunde ihre Chancen nicht nutzte und auch danach der hundertprozentige Zug zum Tor fehlte, es zudem insgesamt an der nötigen Konstanz fehlte. Astrid Hofmann

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.01.2013

ah

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