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Dresdner Eislöwen verlieren Derby im Fuchsbau

Eishockey Dresdner Eislöwen verlieren Derby im Fuchsbau

Derby-Niederlagen schmerzen besonders. Noch dazu, wenn sie so glatt ausfallen wie die der Dresdner Eislöwen gestern bei den Lausitzer Füchsen. Mit 0:3 (0:0, 0:2, 0:1) mussten sich die Elbestädter vor 2712 Zuschauern in Weißwasser geschlagen geben. Damit kassierten die Schützlinge von Trainer Bill Stewart die dritte Pleite in Folge.

Einen Schritt voraus: Der Lausitzer Elias Oswald führt den Puck, Eislöwe Teemu Rinkinen (l.) kommt nicht ran und hat mit seinen Mannen klar das Nachsehen.

Quelle: Gunnar Schulze

Dresden. Derby-Niederlagen schmerzen besonders. Noch dazu, wenn sie so glatt ausfallen wie die der Dresdner Eislöwen gestern bei den Lausitzer Füchsen. Mit 0:3 (0:0, 0:2, 0:1) mussten sich die Elbestädter vor 2712 Zuschauern in Weißwasser geschlagen geben. Damit kassierten die Schützlinge von Trainer Bill Stewart die dritte Pleite in Folge, konnten auswärts noch keine Punkte einfahren und übernahmen mit sechs Zählern aus sieben Spielen die „Rote Laterne“. Den eigenen Ansprüchen hinkt das Team meilenweit hinterher. Dass es dabei wohl am meisten in der Offensive hapert, zeigt der Blick auf die letzten beiden Spiele. Auch gegen Kassel gelang nur ein Tor im ersten Drittel. So blieben die Eislöwen also fünf Drittel in Serie ohne Treffer.

Dabei erarbeiteten sich die Dresdner auch im Fuchsbau ihre Chancen. Ob Brendan Cook oder Arturs Kruminsch und Marius Garten – sie alle vergaben in einem schnellen und ausgeglichenen ersten Drittel ihre Chancen oder scheiterten am glänzend aufgelegten erst 20-jährigen Füchse-Keeper Maximilian Franzreb. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs verpasste Martin Davidek (23.) eine dicke Möglichkeit. Eine Minute später gab es schon kurzen Jubel bei den Blau-Gelben, doch ein Tor der Gastgeber wurde nicht anerkannt, weil ein Füchse-Spieler Dresdens Keeper Kevin Nastiuk ein Bein gestellt hatte.

Doch dann gelang den Hausherren, die mit einem zeitigen und intensiven Forechecking den Spielaufbau der Eislöwen zeitig störten, mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten die 2:0-Führung. Erst kombinierten die Füchse aus dem eigenen Drittel heraus über Jakub Svoboda und Dennis Swinnen blitzschnell vors Dresdner Gehäuse und Marius Schmidt netzte zum 1:0 (30.) ein. Wenig später Svoboda seinen Sturmpartner Swinnen (32.), dessen Distanzschuss Kevin Nastiuk nicht zu greifen bekam.

Auch die Elbestädter kamen noch zu einigen Chancen, die sie erneut nicht nutzten. Mit einer kalten Dusche begann der Schlussabschnitt. Nur 38 Sekunden nach Wiederbeginn passte Svoboda erneut auf den völlig frei stehenden Dennis Swinnen, der das 3:0 besorgte. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Relativ abgeklärt und cool spielten die Lausitzer die Partie zu Ende, während sich die Eislöwen vergeblich bemühten, das Blatt noch zu wenden. Die Füchse kletterten mit ihrem ersten Sechs-Punkte-Wochenende auf den dritten Platz.

Eislöwen-Trainer Bill Stewart erklärte: „Im ersten Drittel haben wir von beiden Mannschaften ein sehr hartes und intensives Spiel gesehen. Auch im zweiten Abschnitt hatten wir viele Chancen, konnten aber kein Tor erzielen. Das war auch ein Verdienst des Weißwasseraner Torhüters, der heute eine sehr starke Leistung abgeliefert hat und für mich der beste Mann auf dem Eis war. Am Freitag wartet das nächste Spiel auf uns und damit auch eine neue Chance.“

Zwar habe man drei Spiele in Serie verloren, so Stewart weiter, „aber es bringt absolut nichts, jetzt in Panik zu verfallen. Unsere Schlüsselspieler haben noch nicht die beste Qualität abgeliefert, aber wir müssen weiter an unseren Weg glauben. Unser Defensivspiel ist besser geworden, es geht in die richtige Richtung. Auch Kevin Nastiuk hat die Kurve bekommen. In der Offensive haben wir derzeit mit uns zu kämpfen, brauchen Kontinuität. Die Situation ist nicht leicht. Aber wir dürfen uns jetzt nicht verstecken, müssen das Positive beleuchten. Die Saison ist noch lang.“ Füchse-Coach Hannu Järvenpää: „Das war ein gutes Wochenende für uns. Ich stimme Bill Stewart zu, dass Maximilian Franzreb unser bester Spieler war. Wir haben eine sehr gute Offensivleistung gezeigt.“

Von Astrid Hofmann

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