Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Eislöwen verkürzen gegen Bietigheim in der Halbfinalserie zum 1:3

Eishockey, 2. Bundesliga Dresdner Eislöwen verkürzen gegen Bietigheim in der Halbfinalserie zum 1:3

Die Dresdner Eislöwen wollen noch längst nicht in die Sommerpause. Das bewiesen die Elbestädter im vierten Spiel des Playoff-Halbfinales gegen die Bietigheim Steelers am Sonntag eindrucksvoll.

Voriger Artikel
Dresden Titans ziehen in Rostock ins Play-off-Viertelfinale ein
Nächster Artikel
HC Elbflorenz rückt auf Platz zwei vor

Während der Puck im Netz von Bietigheims Schlussmann Sinisa Martinovic zappelt, bejubeln die Eislöwen Mark Cullen und Dominik Grafenthin das 1:0.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Die Dresdner Eislöwen wollen noch längst nicht in die Sommerpause. Das bewiesen die Elbestädter im vierten Spiel des Playoff-Halbfinales gegen die Bietigheim Steelers am Sontag eindrucksvoll. Endlich belohnten sich die Schützlinge von Bill Stewart für ihren Einsatz und gewannen vor 3307 Zuschauern die Partie mit 3:2 (1:0, 1:2, 1:0). Damit wehrten sie den ersten „Match-Puck“ des Titelverteidigers ab und verkürzten in der Serie zum 1:3. Bereits am Dienstag geht es in Bietigheim weiter.

Die Eislöwen, die ohne ihre Langzeitverletzten sowie den erkrankten Teemu Rinkinen auskommen mussten, starteten konzentriert und setzten die Gäste unter Druck. Vorm gegnerischen Gehäuse fehlte aber noch die letzte Konsequenz und Präzision. Doch in der 18. Minute durften die Blau-Weißen erstmals jubeln. Nach schöner Vorarbeit von Mark Cullen netzte Marius Garten zum 1:0 ein. Allerdings bewiesen die Steelers ihre Gefährlichkeit beim nächsten Angriff, bei dem nur das Gestänge rettete. Kurz vor der Pause kamen die Eislöwen noch zum ersten Powerplay, aber Harrison Reed und auch Marc Cullen bissen sich gleich mehrfach die Zähne an Sinisa Martinovic im Gehäuse der Gäste aus. So ging es mit dem knappen Vorsprung in die Pause.

Als unmittelbar nach Wiederbeginn René Kramer in die Kühlbox musste, schlug Bietigheim eiskalt zurück. Shawn Weller passte zum völlig freistehenden Dominic Auger, der keine Mühe hatte, den Puck aus Nahdistanz zum 1:1-Ausgleich (21.) in die Maschen zu befördern. Aber die Dresdner ließen sich davon nicht beeindrucken. Sie gaben weiter Vollgas und Arturs Kruminsch besorgte in der 29. Minute die das 2:1. Aber als drei Minuten vor der zweiten Pause eine Strafe für die Dresdner angezeigt war, folgte die Antwort des Konkurrenten postwendend. John-Paul Fenton erzielte den erneuten Ausgleich. Dabei war der Puck nach einem Abpraller bei Petr Macholda gelandet und von ihm sprang der Puck unglücklich ins Tor. So war alles weiter offen.

Und die Gastgeber kamen nach der Pause mit gleicher Power zurück, agierten bissig, kämpften um jeden Puck. In der 46. Minute dann Riesenjubel, als die Scheibe im Bietigheimer Tor zappelte. Doch René Kramer hatte den Schuss noch vor der blauen Linie abgezogen und die Schiedsrichter gaben folgerichtig diesen Treffer wegen Abseits nicht. Die Eislöwen ackerten weiter, während die Steelers vor allem auf Konter lauerten. Die waren zwar stets brandgefährlich, doch Brett Jaeger im Dresdner Gehäuse hielt sein Team immer wieder mit Glanzparaden den Rücken frei.

Als Bietigheims Sebastian Alt in der 53. Minute in die Kühlbox musste, zog Feodor Boiarchinov im Powerplay ab und jetzt durfte wirklich gejubelt werden. „Die Scheibe kam vor meine Füße und ich habe mit voller Wucht drangehauen“, sagte „Feo“ später lachend und fügte hinzu: „Schon die letzten drei Spiel immer so knapp, endlich haben wir uns jetzt selbst belohnt. Trainer Bill Stewart hatte vorher zu uns gesagt, drei Tore würden reichen für den Sieg. Das ist voll aufgegangen. Wir hatten bis zum Schluss Power, die Steelers wirkten am Schluss etwas müde.“

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr