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Dresdner Eislöwen unterliegen in der DEL 2 vor heimischer Kulisse den Gästen aus Bietigheim

Dresdner Eislöwen unterliegen in der DEL 2 vor heimischer Kulisse den Gästen aus Bietigheim

So hatten sich die Eislöwen den Start nach der Länderspielpause nicht vorgestellt. Das Team von Trainer Thomas Popiesch verlor das Spitzenspiel gegen Titelverteidiger Bietigheim Steelers vor 2384 Fans in eigener Halle deutlich mit 2:6 (0:1, 1:3, 1:2).

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Dresden. So hatten sich die Eislöwen den Start nach der Länderspielpause nicht vorgestellt. Das Team von Trainer Thomas Popiesch verlor das Spitzenspiel gegen Titelverteidiger Bietigheim Steelers vor 2384 Fans in eigener Halle deutlich mit 2:6 (0:1, 1:3, 1:2).

„Wenn wir unseren Speed und unser Körperspiel einsetzen, dann ist auch Bietigheim angreifbar“, hatte Popiesch seinen Schützlingen mit auf den Weg gegeben. Und genauso starteten die Elbestädter auch in die Partie – mit hohem Tempo und viel Power setzten sie den Gegner unter Druck. Als Ex-Eislöwe Max Prommersberger die erste Strafe in der vierten Minute kassierte, zogen die Dresdner ihr Powerplay auf, konnten aber ihre Chancen nicht nutzen. Die größte Gelegenheit hatte Pat Baum, doch er scheiterte an Sinisa Martinovic im Kasten der Steelers. Auch in der Folgezeit hatten die Popiesch-Schützlinge mehr vom Spiel. Allerdings kamen die Gäste zwei, drei Mal über nur wenige Stationen blitzschnell und damit kreuzgefährlich vor das Dresdner Gehäuse. Die größeren Möglichkeiten erarbeiteten sich aber weiterhin die Dresdner, doch „Goldhelm“ Mark Cullen (16.) konnte Martinovic ebenfalls nicht bezwingen und Arturs Kruminsch (18.) traf nur die Latte. Dann passierte das, was sich schon angedeutet hatte. Fast im Gegenzug kombinierten sich die Steelers mit zwei präzisen Pässen vor das Eislöwen-Tor und der erfahrene Justin Kelly schlenzte die Scheibe Cüpper durch die Beine zum 1:0 (18.) für Bietigheim.

Nach der ersten Pause verlor der Titelverteidiger seinen Torschützen, der nach einem Foul mit Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Doch statt aus dem Überzahlspiel Kapital zu schlagen, konnten die Gäste ein zweites Mal eiskalt zuschlagen. René Schoofs gelangte in Unterzahl an den Puck, hatte gegen Cüpper freie Bahn und vollendete sicher zum 2:0 (24.). Die Hausherren geschockt. Die Popiesch-Schützlinge brauchten einige Zeit, um sich wieder zu sammeln. Doch in der 32. Minute gab es endlich den ersehnten Jubel im blau-weißen Fan-Lager. Mit einem Schlagschuss von der blauen Linie sorgte Petr Macholda in Überzahl für den Anschluss.
Aber die Steelers ließen sich nicht beirren, agierten mit viel Übersicht, spielten ihre Qualitäten aus und nutzten noch zweimal die Fehler der Eislöwen – in der 38. Minute besorgte David Wrigley mit einem Nachschuss das 3:1 und nur eine Minute später bestrafte Shawn Weller einen Puckverlust der Dresdner und krönte sein Solo in Unterzahl mit dem 4:1. Torhüter Marvin Cüpper machte dabei leider auch nicht die beste Figur.

Zwar versuchten die Gastgeber nach der Pause noch einmal Druck aufzubauen, aber ein Schlenzer von Bastian Steingroß von der blauen Linie, den wohl Robin Just noch zum 5:1 (48.) abfälschte, riss die Elbestädter aus allen Träumen. Das 2:5 (51.) durch Jonas Schlenker war da nur Ergebniskosmetik, zumal Robin Just das Ergebnis zwei Minuten vor dem Ende noch einmal nach oben schraubte. „Eigentlich hatten wir gut begonnen, nur unsere Chancen nicht genutzt. Nach den Gegentoren haben wir aber mehrfach den Faden und auch ein wenig den Kopf verloren. Man hat deutlich gesehen, was der Unterschied zwischen einer solchen Spitzenmannschaft wie Bietigheim und einem Team wie unserem, das noch lernen muss, ist. Wenn man zwei Gegentore in Unterzahl bekommt, dann ist es schwer, eine solche Partie zu gewinnen“, so das Fazit von Popiesch.   

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