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Dresdner Eislöwen unterliegen dem EC Bad Nauheim im Penaltyschießen

Eishockey Dresdner Eislöwen unterliegen dem EC Bad Nauheim im Penaltyschießen

Die Dresdner Cracks sind nach der Länderspielpause mit einer Niederlage in den Liga-Alltag zurückgekehrt. Die Mannschaft verlor vor nur 2122 Fans in heimischer Halle gegen den EC Bad Nauheim mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:0) nach Penaltyschießen. Damit konnten die Elbestädter zumindest einen Punkt erkämpfen.

Hannibal Weitzmann im Dresdner Tor musste einige Schüsse abwehren.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Die Dresdner Eislöwen sind nach der Länderspielpause mit einer Niederlage in den Liga-Alltag zurückgekehrt. Das Team von Trainer Bill Stewart verlor vor nur 2122 Zuschauern in heimischer Halle gegen den EC Bad Nauheim mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:0) nach Penaltyschießen. Damit konnten die Elbestädter, die sich phasenweise schwer taten, zumindest einen Punkt erkämpfen. Als bester Spieler wurde Torhüter Hannibal Weitzmann geehrt, auch wenn die Gäste durch Andreas Pauli den entscheidenden Penalty in seinem Gehäuse unterbrachten.

Die Eislöwen begannen engagiert, erarbeiteten sich einige Möglichkeiten. Doch Marcel Rodman, Martin Davidek (4.) oder Marius Garten (5.) konnten kein Kapital daraus schlagen. Anschließend fanden auch die Gäste aus Bad Nauheim immer besser ins Spiel, tauchten kreuzgefährlich vor Eislöwen-Goalie Hannibal Weitzmann auf. Aber auch die Hessen scheiterten entweder am Dresdner Schlussmann oder zielten zu ungenau. Nach der Chancenverteilung hätten die Hausherren schon mit zwei Toren führen müssen. So aber ging es ohne Torerfolg zum ersten Pausentee.

Als vier Minuten nach Wiederbeginn Eislöwen-Youngster Eric Valentin in die Kühlbox musste, zog Nauheims Vitalij Aab im Powerplay eiskalt ab und erzielte damit die 1:0-Führung (25.) für die Gäste. Kurz darauf hatte Dusan Frosch sogar das 2:0 auf dem Schläger, aber Hannibal Weitzmann ließ sich nicht überwinden. Nach kurzer Verunsicherung und einigen Fehlpässen fingen sich die Elbestädter wieder. Dann endlich in der 30. Minute durfte die blau-weiße Fangemeinde jubeln. Nach einem schnellen Konter fackelte Alexander Höller nicht lange und beförderte die Scheibe in die Maschen. Allerdings mussten die Dresdner erst einmal warten, denn die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis. Der bestätigte, was ohnehin alle in der Arena gesehen hatten. Der 1:1-Ausgleich gab den Stewart-Schützlingen Auftrieb, sie setzten die Gäste noch mehr unter Druck, aber Zählbares sprang nicht heraus.

Die Bad Nauheimer blieben weiter gefährlich, erarbeiteten sich weitere Chancen. Als die Eislöwen in der 36. Minute zu nachlässig in der Defensive agierten, nutzte Eugen Alanov aus dem Gewühl heraus die Gelegenheit zum 2:1 für die Gäste. Aber auch diesmal zogen die Schiedsrichter erst den Videobeweis zu Rate, bevor sie den Treffer anerkannten. Die Schlussminuten gehörten wieder den Dresdnern, doch selbst aus einem Überzahlspiel vermochten die Hausherren kein Kapital zu schlagen. So ging es auch nach dem letzten Pausentee erst einmal weiter. Erneut blieb ein Powerplay ungenutzt u d auch kurz darauf scheiterte Marius Garten (44.) völlig frei an Keeper Mikko Rämö. Auf der Gegenseite musste wenig später Hannibal Weitzmann gegen Goldhelm Juuso Rajala retten. Fast verzweifelt rannten die Stewart-Schützlinge nun an, doch es fehlte an Konzentration, der Puck wurde immer wieder zu leicht vertändelt. Doch Brendan Cook erlöste seine Blau-Weißen. Marcel Rodman hatte sich die Scheibe geschnappt, bediente den mitgelaufenen Dresdner Goldhelm mustergültig und der besorgte den ersehnten 2:2-Ausgleich (50.).

Bis zur Schluss-Sirene konnte jedoch keine Mannschaft mehr die Entscheidung erzwingen. So ging es in die Verlängerung, bei der in dieser Saison von jeder Mannschaft nur noch drei Feldspieler auf dem Eis agieren. Während die Dresdner immer wieder an Mikko Rämö scheiterten, konnte zum Schluss auch Hannibal Weitzmann mit einigen Glanzparaden den Siegtreffer der Gäste verhindern. Nachdem die Verlängerung torlos verstrich, musste die Entscheidung vom Strafpunkt fallen. Die ersten beiden Penaltys verwandelten auf Seiten der Dresdner Brendan Cook und Marius Garten. Doch auch die Gäste trafen. Dann aber scheiterte Petr Macholda an Rämö, während Pauli einnetzte.

Von Astrid Hofmann

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