Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Google+
Dresdner Eislöwen unterliegen am Freitag den Lausitzer Füchsen in Dresden mit 2:7

Dresdner Eislöwen unterliegen am Freitag den Lausitzer Füchsen in Dresden mit 2:7

Die Eislöwen konnten ihren Fans kein nachträgliches Geschenk auf den Gabentisch legen. Das Team von Trainer Thomas Popiesch verlor gestern vor 4412 Zuschauern und damit ausverkaufter Arena das Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse deutlich mit 2:7 (1:2, 0:3, 1:2).

Voriger Artikel
Dynamo-Beschluss ärgert Dresdner Finanzbürgermeister
Nächster Artikel
Sechs starke Frauen: Wer wird Dresdens Sportlerin des Jahres
Quelle: Hauke Heuer
php87444b6b5d201412271130.jpg

Eislöwen unterliegen den Lausitzer Füchsen

Zur Bildergalerie

„Das war eine Klatsche, die weht tut“, räumte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch ein, fügte aber an: „Wir sind mitten in der heißen Phase, müssen schnell wieder aufstehen und am Sonntag in Frankfurt eine Reaktion zeigen.“ Füchse-Coach Dirk Rohrbach freute sich über den erneuten Erfolg im Löwen-Käfig: „Wir haben vor allem im zweiten Drittel mit Leidenschaft, Cleverness und Geschick Hockey gespielt. Die Mannschaft verfügt über genügend Qualität, das konnten wir zuletzt auswärts schon mehrfach beweisen.“ Allerdings verriet er auch: „Am ersten Feiertag musste ich im Training brüllen wie ein Löwe, um die Jungs nach der kleinen Weihnachtspause und dem

Gänsebraten wachzurütteln.“

Beide Teams hatten sich für das Derby viel vorgenommen, begannen engagiert. Doch wieder legten die Eislöwen einen Fehlstart hin. Schon in der vierten Minute musste Goalie Kevin Nastiuk das erste Mal hinter sich greifen, Markus Lehnigk traf zum 1:0 für die Füchse. Auch die Popiesch-Schützlinge erarbeiteten sich Möglichkeiten, konnten den gut aufgelegten Füchse-Goalie Jonathan Boutin aber nicht überwinden.

Dabei erwies sich das Powerplay als einer der Schwachpunkte, aus zwei Überzahlsituationen schlugen die Blau-Weißen kein Kapital. In der 17. Minute klappte es endlich: Lukas Slavetinsky bediente Sven Ziegler, der aus Nahdistanz den Ausgleich markierte. Aber die Füchse ließen sich nicht beeindrucken, 32 Sekunden vor der Sirene besorgte Kevin Lavallee die 2:1-Führung der Gäste. Das Unheil aus Eislöwen-Sicht nahm zu Beginn des zweiten Durchgangs seinen Lauf. Als zwei Dresdner in die Kühlbox mussten, schlugen die Lausitzer in doppelter Überzahl eiskalt zu. Torschütze war wieder Markus Lehnigk (25.). Nun brachen bei den Männern um Kapitän Hugo Boisvert alle Dämme. Nichts lief mehr zusammen, die Fehler häuften sich, die Pässe kamen nicht mehr an.

Dagegen blieben die Füchse torhungrig und konzentriert. Jens Heyer zog von der blauen Linie ab, der Puck zappelte erneut im Netz. Als Maxime Legault auf 5:1 für Weißwasser erhöhte, wechselte Thomas Popiesch seine Keeper. Er holte Nastiuk vom Eis, beorderte Peter Holmgren ins Gehäuse. „Kevin wurde allein gelassen, ich wollte den Torhüter schützen und die Mannschaft aufrütteln“, begründete Popiesch. Ändern konnte das nichts mehr. Die Messen waren gelesen. Als Kevin Lavallee im Schlussdrittel im Doppelpack einnetzte (44./50.), war die Partie endgültig gelaufen. Das 2:7 durch Carsten Gosdeck (53.) war Kosmetik.

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr