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Dresdner Eislöwen unterliegen Ravensburg mit 1:5 – Patrick Cullen für vier Spiele verpflichtet

Dresdner Eislöwen unterliegen Ravensburg mit 1:5 – Patrick Cullen für vier Spiele verpflichtet

Die Dresdner Eislöwen haben am Freitag im ersten Spiel des jungen Jahres mit 1:5 gegen die Ravensburg Towerstars verloren. Vor rund 3000 Zuschauern konnten sie den spielstarken Hausherren nicht genug entgegensetzen.

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Stürmer Patrick Cullen erhielt eine Tryout-Spielgenehmigung für vier Partien.

Quelle: PR

Die Oberschwaben machten von Beginn an Druck und testeten mehrfach den Eislöwen-Keeper Kevin Nastiuk. Im Verlauf des ersten Drittels fanden die Eislöwen jedoch besser ins Spiel, sodass die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit guten Möglichkeiten für beide Mannschaften sahen. Lediglich Christopher Oravec konnte den Dresdner Mann im Tor überwinden – vom Bullypunkt aus traf er in der 19. Minute zum 1:0.

Im zweiten Drittel bauten die Ravensburger ihren Vorsprung aus. In Minute 23 stand Daniel Menge goldrichtig und netzte fast ungehindert zum 2:0 ein. Beinahe hätte er auch noch ein weiteres Mal den Puck im Tor versenkt, doch die Eislöwen stoppten seinen Alleingang durch ein Foul. In der 39. Minute erzielte schließlich der Dresdner Hugo Boisvert aus dem Gewühl heraus zum ersehnten Anschlusstreffer – allerdings ein umstrittenes Tor.

Im letzten Drittel zogen die Oberschwaben dann davon. Zunächst belohnte Tobias Bräuner den Kampfgeist seiner Mannen mit dem 3:1 (52.). Nur eine Minute später nutzte Dustin Cameron die nächste Ravensburger Chance – 4:1. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff setzte Daniel Menge noch eins drauf.

„Am Ende ist das Ergebnis vielleicht ein bis zwei Tore zu hoch. Letztlich war Ravensburg am heutigen Tag einfach cleverer vor dem Tor. Unsere Möglichkeiten waren da, aber wir haben sie nicht komplett genutzt“, sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch nach der Niederlage.

Eislöwe auf Zeit: Patrick Cullen für vier Spiele in Dresden

In Ravensburg hatten die Dresdner Fans ein neues, aber bekanntes Gesicht in ihrem Team gesehen: Der amerikanische Stürmer Patrick Cullen ist als Tryout-Spieler für vier Partien ein Eislöwe. Erst kurz vor der Ravensburg-Partie war die Nachricht über die erteilte Spielgenehmigung bei den Dresdnern eingegangen. Der Amerikaner hatte sich bereits im Dezember auf eigene Faust an der Elbe vorgestellt, dann aber die Gelegenheit genutzt, sich auch beim Ligakontrahenten Ravensburg zu präsentieren.

„Wir wollen Patrick mit einer Tryout-Spielgenehmigung in den nächsten vier Spielen die Möglichkeit geben, nochmals sein Können unter Beweis zu stellen und uns auf dem langen Weg in Richtung Play-Offs ein Stück zu unterstützen und so auch den einen oder anderen verletzungsbedingten Ausfall zu kompensieren", sagte Eislöwen-Trainer Popiesch.

Finanziert wird Cullens Einsatz auf ungewöhnliche Weise: Am 8. Februar werden sich die Eislöwen um 16 Uhr im Rahmen einer Autogrammstunde beim "Winterzauber" auf dem Dresdner Altmarkt präsentieren. Der Erlös dafür wird komplett zur Bezahlung des Amerikaners genutzt. Popiesch und Eislöwen-Geschäftsführerin Veronika Petzold hatten diese Finanzierungsmöglichkeit aufgetan. "Unser finanzieller Rahmen ist begrenzt. Deshalb müssen wir immer nach neuen Wegen suchen. Wir sind froh, dass wir eine Alternative gefunden haben", so Petzold.

ttr

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