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Dresdner Eislöwen unterliegen Lausitzer Füchsen im Derby klar mit 1:5

Dresdner Eislöwen unterliegen Lausitzer Füchsen im Derby klar mit 1:5

Weißwasser. So hatten sich die Dresdner Eislöwen das zweite Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse in dieser Woche nicht vorgestellt. Nach dem 4:2-Sieg am Dienstag in eigener Halle mussten sich die Elbestädter gestern vor 2750 Fans im ausverkauftem "Fuchsbau" mit 1:5 (0:3, 0:1, 1:1) geschlagen geben.

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Weißwassers Matt McKnight spielt den Puck. Sein Mannschaftskamerad Sebastian Klenner blickt nach vorn. Der Dresdner André Huebscher (r.) schaut aus der Ferne zu.

Quelle: Gunnar Schulze

Während die Weißwasseraner damit den alten Abstand zu den Dresdnern wieder herstellten und einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs gemacht haben, rückt die Meisterrunde für die Eislöwen in weite Ferne. Ihr Trainer Thomas Popiesch ärgerte sich: "Die Füchse haben ihre Chancen effektiv genutzt, aber wir haben es ihnen diesmal viel zu einfach gemacht."

Dagegen konnte sich Füchse-Coach Dirk Rohrbach über seine Mannschaft freuen: "Auf jeden Fall hat das Team die Reaktion gezeigt, die ich erwartet habe. Leidenschaft und Biss sind nun einmal die Voraussetzungen. Ein entscheidender Faktor war dabei auch der Einsatz von Pavel Vostrak, der nicht nur die zweite Reihe zum Leben erweckt hat."

Den Grundstein für den Sieg legten die Hausherren bereits im ersten Drittel. Zwar kamen die ersten Torschüsse von den Dresdnern, aber Jonathan Boutin zeigte keine Schwäche. Schon in der 3. Minute unterlief den Dresdnern ein kapitaler Schnitzer. Max Prommersberger verlor den Puck im Mitteldrittel an Richard Mueller, der in Richtung Eislöwen-Tor stürmte. Zwar warf sich Thomas Ziolkowski noch in den ersten Schuss der Füchse, doch Sean Fischer nutzte den Abpraller zum 1:0.

Die Dresdner wollten das schnell ausbügeln. Vor dem gegnerischen Tor waren sie jedoch nicht treffsicher genug. Ausgerechnet in dieser Druckphase der Eislöwen kassierte Carsten Gosdeck eine Strafe. Es dauerte keine 30 Sekunden und Christoffer Kjärgaard netzte von der blauen Linie zum 2:0 (18.) ein. Bezeichnend: Während im Gegenzug Patrick Jarrett nur den Pfosten traf, besorgte erneut Fischer noch vor der Pause das 3:0 (20.).

Die Lausitzer sorgten nur drei Minuten nach Wiederbeginn für die Vorentscheidung. Nachdem sich der junge Chris Neumann die Scheibe selbst erkämpft hatte, stürmte er auf Alec Richards zu, tanzte den Eislöwen-Keeper noch aus und versetzte mit dem 4:0 (23.) den Dresdnern den Knockout. Im letzten Durchgang schaffte Dylon Gyori zwar noch den Ehrentreffer (46.), aber der starke Pavel Vostrak setzte in der 57. Minute den Schlusspunkt unter die Partie.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.03.2013

Astrid Hofmann

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