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Dresdner Eislöwen triumphieren beim SC Riessersee im Penaltyschießen

Eishockey Dresdner Eislöwen triumphieren beim SC Riessersee im Penaltyschießen

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Dresdner Kufencracks, denn nach dem Sieg gegen die Ravensburger setzten sie sich auch in Oberbayern durch. Die Entscheidung im Spiel beim SC Riessersee fiel allerdings erst nach Ablauf der Verlängerung.

Dresdens Marius Garten erzielt im Penaltyschießen den entscheidenden Treffer für die Gäste.

Quelle: Thomas Sehr

Garmisch-Partenkirchen/Dresden. Nach dem 5:2-Heimsieg gegen Ravensburg haben sich die Dresdner Eislöwen am Sonntag die nächsten beiden Auswärtszähler gekrallt. Das Team von Trainer Bill Stewart setzte sich vor 2026 Zuschauern beim SC Riessersee mit 4:3 (1:0, 1:2, 1:1) nach Penaltyschießen durch. Mit den fünf Punkten des Wochenendes können die Elbestädter in der Tabelle weiter Boden gutmachen. Wichtiger Garant für den zweiten Auswärtserfolg war Torhüter Kevin Nastiuk, der sich als sicherer Rückhalt erwies und im Penaltyschießen sowohl gegen Louke Oakley als auch gegen Florian Vollmer parierte und damit den Zusatzpunkt sicherte.

Dabei hatte der Kanadier eigentlich gar nicht im Tor stehen sollen. Ursprünglich hatte Trainer Bill Stewart einen Einsatz für Hannibal Weitzmann vorgesehen. Damit hätten die beiden Finnen Ville Hämäläinen und Teemu Rinkinen erstmals gemeinsam auf dem Eis stehen können. Doch weil die Kölner Haie kurzfristig Weitzmann als Backup brauchten, wurde dieser Plan zunichte gemacht. So musste, wie schon am Freitag, Rinkinen als überzähliger Ausländer pausieren.

Die Dresdner starteten sehr gut in die Partie, agierten gegen nervöse Gastgeber deutlich schneller und aggressiver. In der 13. Minute gelang dann Kapitän Marcel Rodman im Powerplay der erste Saisontreffer zur 1:0-Führung. Im zweiten Durchgang fanden die Garmischer Cracks besser ins Spiel und in der 27. Minute netzte Andreas Driendl zum 1:1-Ausgleich ein. Als jedoch in der 37. Minute gleich zwei gegnerische Spieler auf der Strafbank saßen, gelang Brendan Cook in doppelter Überzahl der erneute Führungstreffer. Mit dem 15. Powerplay-Tor der Saison unterstrichen die Eislöwen einmal mehr ihre Stärke in diesem Bereich. Allerdings schlugen die Hausherren kurz vor der Pause erneut zurück. Mattias Beck besorgte den 2:2-Ausgleich (40.).

Zu Beginn des Schlussdrittels ging Riessersee sogar erstmals in Führung. Diesmal schmorten mit Sebastian Zauner und Marcel Rodman zwei Dresdner in der Kühlbox und Louke Oakley nutzte das Überzahlspiel zum 3:2 (44.). Die Stewart-Schützlinge gaben jedoch nicht auf, sondern forcierten ihre Bemühungen, das Blatt zu wenden. Am Ende zahlte sich das aus. Als Stewart in den letzten beiden Minuten volles Risiko ging und für Nastiuk einen weiteren Feldspieler brachte, konnte Arturs Kruminsch noch den Ausgleich zum 3:3 (60.) markieren. Dabei hatten die Eislöwen allerdings auch ein wenig Glück, denn kurz vorher verfehlte Tim Richter das leere Dresdner Gehäuse nur knapp.

In der Verlängerung konnte kein Team einen Treffer landen, deshalb musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Dabei traf zuerst Brendan Cook für die Gäste und anschließend machte Marius Garten, der eine sehr gute Partie gespielt hatte, alles klar. Bill Stewart erklärte nach dem Sieg: „Beide Mannschaften haben hart gekämpft. Vor allem unsere Special Teams waren wieder sehr stark.“

Von Astrid Hofmann

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