Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Dresdner Eislöwen steht das Wasser „bis über den Kopf“ – Eishalle soll ab August repariert werden

Dresdner Eislöwen steht das Wasser „bis über den Kopf“ – Eishalle soll ab August repariert werden

Tiefe Risse verlaufen durch das Dach der EnergieVerbund Arena und sorgen auch für ein gespaltenes Verhältnis zwischen dem Hauptmieter Dresdner Eislöwen sowie der Stadtverwaltung.

Voriger Artikel
Kaputtes Hallendach: Existenz der Dresdner Eislöwen hängt am seidenen Faden
Nächster Artikel
Dynamo Dresden: Mickael Poté will den Schwarz-Gelben die Treue halten

Arbeiter auf der Dresdner Energieverbund-Arena. (Archiv)

Quelle: Stephan Lohse

Während Matthias Broda, dem Noch-Geschäftsführer der Eislöwen, Alarm schlägt und der Zukunft des Zweitligisten ungewiss entgegenblickt, sorgt sich Sven Mania, Leiter des zuständigen Sportstätten- und Bäderbetriebes um die schnelle Reparatur des Hallendaches.

php3daa12556e201206061332.jpg

Die Reparatur des Dachs der Dresdner Eishalle begann am Mittwoch mit dem Aufbau eines großen Krans.

Zur Bildergalerie

„Die Sanierung kann nicht verschoben werden. Das hat unser Prüfingenieur sehr deutlich klar gemacht“, berichtete Mania am Donnerstag gegenüber DNN-Online. In einem Treffen mit den Eislöwen habe man offen alle Ideen durchgesponnen. Unter anderem, ob eine Reparatur erst nach der anstehenden Saison erfolgen könnte. Diese Lösung oder der Umzug in die Messehalle mit einer mobilen Eisbahn wurden verworfen. Auf eine Ausweichspielstätte können die Eislöwen somit nicht zurückgreifen.

Für die Eislöwen ist das eine bittere Nachricht. „Denen steht das Wasser bis über den Kopf“, gesteht Manja. Hilfe bietet die Stadt jedoch nicht. „Finanzielle Zusagen können von der Stadt nicht gemacht werden“, so Mania am Dienstag. Für Broda steht die kommende Spielzeit auf der Kippe. „Die kommende Saison wird nur gespielt, wenn vor dem Saisonstart alle Probleme bis ins Detail geklärt sind“, teilte Broda mit.

phpdacfd5f926201206251558.jpg

Arbeiten am Dach der Dresdner Eishalle.

Zur Bildergalerie

Aktuell verzögern sich die Arbeiten an dem Dach bis mindestens Anfang August. Grund für die Zwangspause ist laut Mania die komplexe Verbindung der unterschiedlichen Dachschichten. Um künftig die Statik zu garantieren, musste ein Verfahren zur fachgerechten Verbindung gefunden werden. Die Lösung habe man parat, aktuell wird es geprüft.

Wenn die Arbeiter ab Anfang August wieder auf die rund 30 Millionen teure Halle klettern wollen, hofft Mania auf gutes Wetter. Nur ohne Regen könne in luftiger Höhe das Dach offengelegt und repariert werden. Zu den Kosten wollte sich Mania aufgrund der laufenden Berechnungen nicht äußern. „Wenn ich jetzt eine Zahl nenne, sind wir nachher wieder die Dummen“, so Mania, der hofft, das bis Oktober die rissige Decke repariert ist.

Dominik Brüggemann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr