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Dresdner Eislöwen stehen wieder auf den Schlittschuhen – Verein meldet Transfercoup

Dresdner Eislöwen stehen wieder auf den Schlittschuhen – Verein meldet Transfercoup

Bei den Dresdner Eislöwen geht es wieder los. Bei strahlendem Sonnenschein und rund 25 Grad bat Trainer Thomas Popiesch seine Schützlinge am Montag in die Kälte.

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Foto mit Fans - zum Trainingsauftakt nahmen sich die Spieler auch Zeit für ihre Anhänger.

Quelle: Stephan Lohse

In der Trainingshalle der Energieverbund-Arena begann um Punkt 11 Uhr die Vorbereitung auf die neue Saison in der zweiten Liga.

Auch einige Fans ließen sich den Beginn der neuen „Eiszeit“ nicht entgehen und nahmen auf der Auswechselbank und der Tribüne Platz. Nach wochenlanger Sorge um die Zukunft ihres Clubs gab es sportlich erste optimistische Signale. „Das sieht heute gar nicht so schlecht aus“, meinten beispielsweise René und Ronny, zwei Fans aus Heidenau. Platz acht, und damit das Erreichen der Play-Offs müsse drin sein.

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Es geht wieder los: Trainingsstart bei den Dresdner Eislöwen

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Im Vergleich zu den Vorjahren sei auf dem Eis richtig was los, bemerken beide. „Es gab hier Jahre, da waren beim ersten Training nur zwölf Mann da“, erinnert sich René, der direkt von der Nachtschicht zur Eishalle gekommen war. Tatsächlich stehen inzwischen 17 Mann bei den Eislöwen unter Vertrag. Darunter sind mit Sami Kaartinen, Patrick Jarrett und Jan Zurek mehrere Stützen der Vorjahre.

„Es müsste dringend noch ein Verteidiger kommen“, meinen René und Ronny. Denn tatsächlich bis Montag nur drei Defensivakteure im Kader. Und der erste neue Verteidiger wurde gleich vorgestellt. Mit dem 98-maligen Nationalspieler Jan Benda verbuchten die Eislöwen gleich einen echten Transfer-Coup.

Zudem sollen weitere Spieler kommen. Unter anderem standen am Montag mehrere Spieler auf dem Eis, die im Rahmen einer Förderlizenz den Weg nach Dresden finden könnten.

Am 24. August steigt bei den Hannover Indians das erste Testspiel. Am 16. September wird es im DEB-Pokal ernst. Das erste Pflichtspiel vor heimischer Kulisse wollen die Eislöwen am 28. Oktober gegen Kaufbeuren bestreiten. Bis dahin, so hofft nicht nur der neue Geschäftsführer Danilo Klee, soll das Dach der Energieverbund-Arena wieder intakt sein. Aktuell sehe es gut aus, eine Garantie gebe es aber natürlich nicht. Sollte die Halle dann nicht fertig sein, müssen die Eislöwen in jedem Fall auswärts antreten. Spiele in der Trainingshalle sind definitiv nicht genehmigt, so Klee.

Die Fans hoffen zudem, dass die Stadt ihr Versprechen einhält, den Eishockeysport in Dresden zu erhalten. Denn nach der ersten Liquiditätshilfe von 150.000 Euro benötigen die Eislöwen voraussichtlich im September erneut Geld, über das dann Sportausschuss und Stadtrat entscheiden müssen. Zum Trainingsauftakt war zumindest bei einigen Löwen-Anhängern noch etwas Skepsis spürbar. „Hauptsache, die Saison wird zu Ende gespielt“, gab Fan Ronny als „sein“ Saisonziel an.

sl

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