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Dresdner Eislöwen starten mit Niederlagen in Testspielphase

Dresdner Eislöwen starten mit Niederlagen in Testspielphase

Die Dresdner Eislöwen sind mit zwei Niederlagen in die Testspielphase gestartet. Allerdings hatte es der Eishockey-Zweitligist beim hauseigenen Vorbereitungsturnier mit hochkarätiger Konkurrenz zu tun.

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David Rodman (li., gegen Filip Pavlik) traf gegen Litvinov zum 5:6-Endstand.

Quelle: soccerfoto

So unterlagen die Elbestädter am ersten Turniertag den Eisbären Berlin deutlich mit 0:7 (0:2, 0:1, 0:4). Im gestrigen kleinen Finale um Platz drei musste sich das Team von Trainer Thomas Popiesch dann dem tschechischen Meister HC Verva Litvinov knapp mit 5:6 (1:1, 2:2, 2:3). Den Turniersieg sicherten sich überraschend die Wolfsburger mit einem 4:3-Finalerfolg über die Eisbären.

Arturs Kruminsch, der die Gastgeber in diesem Turnier als Kapitän aufs Eis führte, gab zu: "Es waren schon schwierige zwei Spiele. Die Eisbären sind ein sehr eingespieltes Team, da liefen wir zu viel hinterher. Gegen Litvinov war es dagegen knapp, hatten wir gute und schlechte Phasen", so das Fazit des Stürmers. Kruminsch war es auch, der gestern nach fünf Minuten das erste Eislöwen-Tor der neuen Saison erzielte. Dass der 26-Jährige mit dem "C" auf der Brust auflief, war für den Deutsch-Letten eine neue Erfahrung. "Er soll in dieser Saison mehr Verantwortung übernehmen und das wollte ich ihm mit dieser Aufgabe deutlich machen", erläuterte Thomas Popiesch, der aber die Kapitäns-Frage offen lässt: "Endgültig ist da noch nichts entschieden", betont er. Arturs Kruminsch sagt bescheiden: "Natürlich hat mich das stolz gemacht, aber wir haben im Team viele Führungsspieler."

Wie zum Beispiel auch René Kramer, der nach der Partie gegen die Eisbären sichtlich unzufrieden war: "Da haben wir viele Sachen falsch gemacht. Ich denke, es hat jeder gesehen, dass es ganz viel gibt, an dem wir in den nächsten Wochen arbeiten müssen", erklärte der Verteidiger. Das sah Thomas Popiesch nach dem 0:7 ähnlich: "Wir wollten kompakter stehen, noch mehr Scheiben aufs Tor bringen. Das ist uns nicht so gut gelungen. Mit Laufbereitschaft und Zweikampfhärte war ich nicht zufrieden. Man hat gesehen, dass wir einfacher spielen müssen und es nicht so kompliziert machen dürfen. Allerdings haben die Eisbären auch sehr, sehr stark gespielt. Und man darf nicht vergessen, dass sie sehr eingespielt sind, bei uns dieser Prozess mit der neuformierten Mannschaft etwas länger dauern wird."

Schon gestern gegen Litvinov sah der Eislöwen-Trainer einige Fortschritte. Vor allem trafen seine Cracks endlich das Tor. Nachdem Arturs Kruminsch das Signal gegeben hatte, entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem Marius Garten (22.) und Feodor Boiarchinov (35.) die Hausherren zweimal in Führung brachten. Dann aber trumpften die Tschechen auf, drehten den Spieß um (5:3/53.). In der 58. Minute schlug erstmals das "Dreamteam" Harrison Reed (Vorlage) und Max Campbell (Tor) zu, verkürzte auf 4:5. Doch die Gäste konterten mit einem Schuss ins leere Gehäuse, David Rodman (60.) stellte den Endstand her.

"Das war schon ein Schritt in die richtige Richtung. Die Einsatzbereitschaft war in Ordnung, bei sechs Gegentoren haben wir gesehen, woran es noch hapert und es sind auch Leistungsdifferenzen im Team zutage getreten, aber das ist normal zum jetzigen Zeitpunkt", so die Analyse des Trainers, der diesmal noch auf den angeschlagenen Marcel Rodman verzichten musste.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.08.2015

Astrid Hofmann

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