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Dresdner Eislöwen starten mit Fehlstart ins neue Jahr - zwei Klatschen zum Auftakt

Dresdner Eislöwen starten mit Fehlstart ins neue Jahr - zwei Klatschen zum Auftakt

Die Eislöwen haben einen kompletten Fehlstart ins neue Jahr hingelegt. Nachdem sie am Freitag beim Tabellenzweiten der 2. Eishockey-Bundesliga Schwenningen mit 2:10 untergingen, verloren sie gestern vor knapp 2300 Zuschauern auch das erste Heimspiel 2013 gegen die Hannover Indians mit 1:5 (1:1, 0:2, 0:2).

Dresden.

Dresden.

Die Eislöwen haben einen kompletten Fehlstart ins neue Jahr hingelegt. Nachdem sie am Freitag beim Tabellenzweiten der 2. Eishockey-Bundesliga Schwenningen mit 2:10 untergingen, verloren sie gestern vor knapp 2300 Zuschauern auch das erste Heimspiel 2013 gegen die Hannover Indians mit 1:5 (1:1, 0:2, 0:2). Mit dem Null-Punkte-Wochenende fielen die Dresdner in der Tabelle auf den neunten Rang zurück.

Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch musste bereits vor der gestrigen Partie eine Hiobsbotschaft hinnehmen. Stammkeeper Kellen Briggs konnte wegen Adduktorenbeschwerden nicht auflaufen. Bei einer heutigen MRT-Untersuchung soll eine genauere Diagnose gestellt werden. So hütete der Youngster Christian Hacker, der tags zuvor noch in Chemnitz im Tor von Eislöwen-Kooperationspartner Wild Boys gestanden hatte, das Eislöwen-Gehäuse. Dazu fehlten noch Justin Kurtz und André Huebscher. Der Start in die Partie gelang: In der 8. Minute gelang Bruce Becker in Überzahl die 1:0-Führung. Leider konnten die Popiesch-Schützlinge nicht nachlegen und die Indians kamen immer besser ins Spiel. Mit dem Ausgleich durch Dirk Jelitto (18.) sorgten die Niedersachsen für das erste Achtungszeichen. Als Dave Reid im zweiten Abschnitt binnen zwei Minuten die Gäste mit 3:1 in Front brachte, war eine Vorentscheidung gefallen. Gleich zu Beginn des letzten Durchgangs sorgten Jelitto (43.) und Feodor Boiarchinov (45.) mit zwei weiteren Treffern für den K.o.-Schlag. "Das war nicht unser Tag", gestand Thomas Popiesch, "wir haben vorm Tor zu hektisch agiert, konnten kaum Druck aufbauen. Trotz des deprimierenden Wochenendes müssen wir jetzt kühlen Kopf bewahren."

Schon die Partie am Freitag hatten die Eislöwen gründlich vermasselt. Bei den Schwenninger Wild Wings kassierten sie beim 2:10 (0:6, 1:1, 1:3) die erste zweistellige Niederlage der Saison. Dabei waren die Messen schon nach dem ersten Drittel gelesen, in dem die Popiesch-Schützlinge gleich sechs Gegentreffer hinnehmen mussten. Dan Hacker hatte in der 6. Minute in Überzahl den Torreigen eröffnet. Drei Minuten später rutschte Goalie Kellen Briggs nach einem Schuss von Maximilian Hofbauer die Scheibe unglücklich über die Kelle. Danach brachen alle Dämme. Als Pierre-Luc Sleigher in der 15. Minute die 5:0-Führung für die Wild Wings glückte, verließ Kellen Briggs sein Gehäuse und Christian Hacker kam ins Tor. Kurz darauf musste aber auch er das erste Mal hinter sich greifen. Im zweiten Abschnitt versuchten die Sachsen, ihre Defensive zu stabilisieren, dennoch waren die Schwenninger meist einen Schritt schneller und standen zudem selbst in der Abwehr kompakt. Fast folgerichtig erhöhte Jason Pinizzotto in der 34. Minute auf 7:0. Erst wenige Sekunden vor der zweiten Pausensirene gelang André Mücke ein Tor für die Dresdner. Im letzten Abschnitt schraubten die Hausherren das Ergebnis durch Rob Hennigar (45.), Marcus Götz (50.) und Marc Wittfoth (59.) weiter in die Höhe. Hugo Boisvert (59.) gelang im Powerplay das 2:10.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.01.2013

Astrid Hofmann

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