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Dresdner Eislöwen starten in die Vorbereitung

Eishockey Dresdner Eislöwen starten in die Vorbereitung

„Es ist kalt“, stellte Trainer Bill Stewart erst einmal schmunzelnd fest. Klar, während draußen gestern hochsommerliche Temperaturen zum Baden einluden, fühlte man sich in der Energieverbund-Arena dagegen wie im Kühlschrank. Dass seinen Schützlingen aber nicht kalt wurde, dafür sorgte der Kanadier dann gemeinsam mit seinem neuen Co-Trainer Jochen Molling.

Diese schreckliche Szene geht vielen Eislöwen-Fans nicht aus dem Kopf: Beim Testspiel gegen die Hamburg Freezers am 28. August 2015 trug Marcel Rodman bei einem Check eine böse Rückenverletzung davon, lag benommen auf dem Eis. Gestern beim Trainingsauftakt war der 34-jährige Slowene endlich wieder mit dabei.

Quelle: Dehlis

Dresden. „Es ist kalt“, stellte Trainer Bill Stewart erst einmal schmunzelnd fest. Klar, während draußen gestern hochsommerliche Temperaturen zum Baden einluden, fühlte man sich in der Energieverbund-Arena dagegen wie im Kühlschrank. Dass seinen Schützlingen aber nicht kalt wurde, dafür sorgte der Kanadier dann gemeinsam mit seinem neuen Co-Trainer Jochen Molling. Mit dem gestrigen Training starteten die Dresdner Eislöwen offiziell in die Saisonvorbereitung. Insgesamt 17 Spieler tummelten sich auf dem Eis, darunter die vier Neuzugänge Kevin Nastiuk, Alexander Höller, Martin Davidek und Brendan Cook. Gestern Nachmittag trafen dann auch noch die drei Kölner Förderlizenzspieler Eric Valentin, Lucas Dumont und Keeper Hannibal Weitzmann ein, die die gesamte Vorbereitung mit den Elbestädtern bestreiten sollen.

Besonders erfreulich: Auch Stürmer Marcel Rodman gehörte gestern zu den Cracks auf dem Eis. Der 34-jährige Slowene, der in der vergangenen Saison nach einer in der Vorbereitung erlittenen bösen Rückenverletzung kein einziges Pflichtspiel für die Eislöwen bestreiten konnte, absolvierte das komplette Training ohne Einschränkung. Nach seiner langen Leidenszeit, die vor fast genau einem Jahr begonnen hatte, strahlt Marcel Rodman große Zuversicht aus: „Es lief sehr gut und ich habe ein positives Gefühl. Ich habe im Sommer sehr viel mit dem Physiotherapeuten der slowenischen Olympiamannschaft gearbeitet. Natürlich bin ich sehr dankbar und glücklich, dass ich die Chance bekomme, mich für einen Vertrag anzubieten.“

Dabei wird der Stürmer regelmäßig ärztlich überwacht, in zwei Wochen hofft Rodman dann endgültig auf grünes Licht von den Medizinern für die Fortsetzung seiner Karriere. Er sei nicht nur heiß, sondern „sehr heiß“, verrät der slowenische Nationalspieler und macht auch keinen Hehl aus seinen ehrgeizigen Zielen: „Mein erstes Ziel ist es, gesund zu bleiben. Dann habe ich noch zwei andere. Ich will mich Anfang September mit unserer Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele qualifizieren. Und dann will ich mit den Eislöwen die Meisterschaft gewinnen. Ich bin nur hier für den Titel“, stellt er klar.

Trainer Bill Stewart wollte sich dagegen zur Zielstellung für die neue Saison noch nicht äußern. Wer den Coach allerdings kennt, weiß genau, dass er sich mit Mittelmaß keinesfalls zufrieden gibt. Er sagt nur: „Es geht darum, die ganze Saison unter Beweis zu stellen, dass wir zu den Besten der Liga gehören.“ Die Grundlagen dafür werden in den nächsten sechs Wochen gelegt. Deshalb dürfen sich seine Schützlinge auf ein knackiges Vorbereitungsprogramm „freuen“. So steht vor der Vormittags-Einheit auf dem Eis jeden Tag erst einmal eine Athletik-Schicht auf dem Plan.

Dabei scheucht Stewart seine Jungs gern auch immer wieder die Treppen in der Energieverbund-Arena hoch. „Voriges Jahr hat die Kondition nicht gereicht, um ins Finale zu kommen. Wir hatten zudem immer wieder mit Verletzungen und Krankheiten zu tun. Deshalb liegt der Fokus jetzt erst einmal auf der Fitness“, betont Stewart. Weil seine Schützlinge noch aus der vergangenen Saison wissen, worauf ihr Coach wert legt, haben alle den Sommer gut genutzt, um fit zum ersten Training zu erscheinen. „Ich bin zufrieden, die Jungs sind in guter Verfassung“, konnte der 58-Jährige gestern schon einmal konstatieren.

Auch Brendan Cook freut sich, dass es endlich wieder losgeht. Der Kanadier hatte sein erstes Highlight in Dresden bereits am vergangenen Wochenende – Sohn Jaxon kam in die Schule. „Das war natürlich ein großer Tag für uns“, so Cook.

Von Astrid Hofmann

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