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Dresdner Eislöwen starten gegen Ravensburg in den Feiertags-Marathon

Keine Trainerdiskussion Dresdner Eislöwen starten gegen Ravensburg in den Feiertags-Marathon

Die Dresdner Eislöwen starten heute in den Feiertags-Marathon. Bis Jahresende stehen binnen acht Tagen vier Spiele auf dem Programm. Nachdem die Mannschaft zuletzt in 13 Spielen nur elf Punkte einfahren konnte, glaubt Geschäftsführer Volker Schnabel fest an eine Wende.

Eislöwen-Coach Thomas Popiesch gibt weiter die Richtung vor, weil er fest im Sattel sitzt. In Fankreisen macht man sich dagegen für einen Trainerwechsel stark.

Quelle: Archiv

Dresden. Die Dresdner Eislöwen starten heute in den Feiertags-Marathon. Bis Jahresende stehen binnen acht Tagen vier Spiele auf dem Programm. Nachdem die Mannschaft zuletzt in 13 Spielen nur elf Punkte einfahren konnte und die Fans nicht nur enttäuscht, sondern mehr als frustriert sind, glaubt Geschäftsführer Volker Schnabel fest an eine Wende.

Und während bei anderen Zweitligisten wie Weißwasser und zuletzt Frankfurt nach Negativserien die jeweiligen Trainer ihren Hut nehmen mussten, steht ein solches Szenario bei den Verantwortlichen in Dresden nicht zur Debatte. Im Gegenteil, Schnabel stärkte gestern mit deutlichen Worten Thomas Popiesch, der vor allem bei den Anhängern in die Kritik geraten ist, den Rücken: „Ich möchte keine Trainerdiskussion führen. Ich bin der Meinung, dass der Coach mit der Mannschaft wieder erfolgreich sein wird. Wir haben auch keinerlei Druck aufgebaut oder ein Ultimatum gestellt, weder ihm, noch der Mannschaft“, so die klare Aussage des Hessen, der zu Wochenbeginn intensive Gespräche mit Popiesch, einigen Leistungsträgern und den Gesellschaftern geführt hatte. „Wir wissen alle, dass Eishockey ein ergebnisorientierter Sport ist. Sicher liegen wir hinter unseren Erwartungen zurück, doch ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir heute Abend gegen Ravensburg und dann gegen Riessersee eine andere Mannschaft auf dem Eis sehen werden“, sagt Volker Schnabel

Der Geschäftsführer ist zuversichtlich: „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir beide Spiele siegreich gestalten werden.“ Alle Beteiligten wüssten genau, dass es fünf vor zwölf sei. Deshalb hofft er auf Unterstützung von den Rängen. Auch Thomas Popiesch erklärt: „Die Mannschaft weiß, worum es geht. Sie wollte auch in den letzten Spielen immer gewinnen, doch unsere Balance zwischen Defensive und Offensive stimmte nicht.“ Zu den Fans sagte der Coach: „Eine Mannschaft wird nicht besser spielen, wenn sie ausgepfiffen wird.“

Verzichten muss Popiesch bei den nächsten Spielen auf Stürmer Feodor Boiarchinov, der sich in Kassel eine Knieverletzung zuzog und voraussichtlich zwei Wochen ausfällt. Neben den Förderlizenzspielern Vladislav Filin, Jonas Schlenker und Marvin Cüpper wird auch Kai Wissmann nach seiner Rückkehr von der U20-WM in Dresden zum Einsatz kommen.

Astrid Hofmann

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