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Dresdner Eislöwen sorgen zum Saisonstart für Überraschung - Sieg gegen Schwenningen

Dresdner Eislöwen sorgen zum Saisonstart für Überraschung - Sieg gegen Schwenningen

Die Dresdner Eislöwen sind am Freitagabend mit einem Paukenschlag in die neue Saison gestartet. Das Team von Trainer Thomas Popiesch bezwang vor 2200 Zuschauern in der EnergieVerbund Arena in Dresden den Vizemeister und designierten Meisterschaftsfavoriten Schwenninger Wild Wings mit 3:1 (1:1, 0:0, 2:0).

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Die Dresdner Eislöwen sind am Freitagabend mit einem Paukenschlag in die neue Saison gestartet. Das Team von Trainer Thomas Popiesch bezwang vor 2200 Zuschauern in Dresden Vizemeister Schwenninger Wild Wings. (Symbol- und Archivbild)

Quelle: dpa

Damit nahmen die Hausherren auch Revanche für das Halbfinal-Aus in der letzten Saison. Mit den ersten drei Punkten im Rücken reisen die Elbestädter nun am Sonntag mit viel Selbstvertrauen zum Meister nach Ravensburg.

Neben dem kurzfristig für einen Monat verpflichtete Tom Fiedler stand gegen Schwenningen auch Probespieler Robert Francz im Aufgebot. Zu Beginn der Partie versuchten die Gäste aus Schwaben das Zepter zu übernehmen und so bekam Dresdens Keeper Kellen Briggs gleich gut zu tun. Aber auch die Eislöwen marschierten mehrfach Richtung gegnerisches Tor, doch Florian Iberer (5.), Patrick  Jarrett (9.) oder auch Hugo Boisvert (13.) konnten ihre Chancen nicht verwerten. In der 15. Minute fiel dann das erste Tor der neuen Saison auf Dresdner Eis – allerdings nicht für die Hausherren. Die zweite Reihe der Dresdner bekam im eigenen Drittel  den Puck nicht unter Kontrolle, verlor ihn stattdessen an die Schwenninger, die nicht lange fackelten. Chris Schmidt passte blitzschnell auf Daniel Hacker, der keine Mühe beim Einschießen hatte.

Das gab den Wild Wings mehr Oberwasser, Dominik Walsh hätte wenig später fast das 2:0 erzielt, scheiterte jedoch knapp. Der Druck auf das Tor von Kellen Briggs nahm zu, aber der US-Amerikaner war auf dem Posten. Als sich die meisten schon auf das Pausenbier vorbereiteten, starteten die Dresdner einen herrlichen Konter über Hugo Boisvert und Norman Martens, den Boisvert zwei Sekunden vor der Sirene eiskalt  zum 1:1 einnetzte.

Im zweiten Drittel gab es die ersten beiden Strafen in der Partie für die Gäste, doch ein vernünftiges Powerplay konnten die Eislöwen noch nicht auf die Beine stellen. Ansonsten war dieser Abschnitt sehr ausgeglichen, was auch die Torschuss-Statistik bewies, bei der die Popiesch-Schützlinge knapp mit 10:9 die Nase vorn hatten. Allerdings drängten die „Wilden Schwäne“ schon auf die Führung, doch spätestens bei Briggs war Endstation. Bei den eigenen herausgespielten Chancen fehlte oft vorm gegnerischen Tor der letzte Kick.

Zum Schlussdrittel kamen die Hausherren noch einmal mit frischem Elan heraus. Als es Verteidiger Bastian Steingroß in der 46. Minute mal mit einem Schlagschuss von der blauen Linie versuchte, zappelte die schwarze Scheibe im Netz. Die Gäste aus Schwaben waren geschockt. Zwar mühten sie sich, das Blatt noch zu wenden, aber die Dresdner verteidigten den knappen Vorsprung mit Mann und Maus. Trotzdem blieb die Partie absolut fair, die Eislöwen blieben kasierten nicht eine Strafzeit. Eine Minute und fünf Sekunden vor dem Ende sorgte Bruce Becker mit einem Schuss ins leere Schwenninger Gehäuse für die endgültige Entscheidung.

ah

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