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Dresdner Eislöwen sollen bis zu 10.000 Euro Strafe zahlen

Dresdner Eislöwen sollen bis zu 10.000 Euro Strafe zahlen

Bevor die Dresdner Eislöwen heute um 20 Uhr bei den Bietigheim Steelers ins Playoff-Viertelfinale starten, gab es gestern eine böse Überraschung. Der Zweitligist wurde von der DEL2-Ligenleitung wegen des mangelhaften Ordnungsdienstes beim Spiel gegen Riessersee zu einer Geldstrafe von 10 000 Euro verdonnert.

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Quelle: Archiv

Davon müssen 5000 Euro sofort bezahlt werden, die andere Hälfte ist bis Jahresende zur Bewährung ausgesetzt. Grund dafür waren die Becherwürfe und Attacken gegen die Schiedsrichter beim letzten Pre-Playoff-Spiel am Sonntag.

Weil die Eislöwen aber in einer Stellungnahme ihre Schuld anerkannt und zugleich Konsequenzen gezogen hatten, waren sie jetzt vom Strafmaß doch überrascht. Wie Geschäftsführer Volker Schnabel gestern mitteilte, sei die Strafe bereits bezahlt. "Wir werden aber dennoch juristisch versuchen, dagegen vorzugehen", kündigte er an. Zugleich rief Schnabel alle Zuschauer auf, bei den nächsten Heimspielen keine Gegenstände mehr auf das Eis zu werfen und alle Sicherheitsmaßnahmen in der Arena zu akzeptieren. Für das Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) wird das Sicherheitspersonal aufgestockt und noch einmal speziell eingewiesen.

Trainer Thomas Popiesch hat derweil mit seinen Schützlingen den Fokus auf die Viertelfinalserie gegen den souveränen Vorrundensieger Bietigheim gerichtet. "Es blieb nicht viel Zeit, doch wir haben versucht, die Beine zu lockern, die positive Grundstimmung mitzunehmen und uns taktisch auf die Steelers einzustellen", erklärte der Coach gestern. Mit den Auswärtssiegen gegen Riessersee habe die Mannschaft viel Selbstvertrauen getankt, meint auch Steven Rupprich. Er sieht für die Eislöwen keinen Nachteil durch die hohe Belastung in den letzten Tagen: "Ich mag es, im Rhythmus zu sein und ich denke, vielen anderen geht es ähnlich." Das bestätigt auch Popiesch: "Für uns spricht, dass wir schon die ganze letzte Zeit einen großen Willen und viel Leidenschaft aufbringen mussten. Wir haben schon so viele Endspiele hinter uns, durch die wir gestählt und nervenstark sind. Natürlich wissen wir, dass die Messlatte jetzt bedeutend höher liegt, aber ich sehr bei uns noch genügend Steigerungspotenzial, um uns in jedem Match eine Siegchance zu erarbeiten", ist er überzeugt. Dabei kann der Coach wahrscheinlich heute auf den gleichen Kader zurückgreifen wie zuletzt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.03.2015

Astrid Hofmann

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