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Dresdner Eislöwen sinnen auf Revanche

Gegen Bietigheim Dresdner Eislöwen sinnen auf Revanche

Das Halbfinal-Aus gegen die Bietigheim Steelers wurmt Eislöwen-Trainer Bill Stewart noch immer. Deshalb freut er sich auf die heutige Partie beim Vizemeister ganz besonders: „Ich brenne seit sechs Monaten auf dieses Spiel. Wir möchten Revanche für unser Playoff-Aus. Zudem werden wir nach diesem Match wissen, wo wir stehen“, so der 58-Jährige.

Wie hier nach seinem Treffer zum 7:1-Endstand am Sonntag gegen Rosenheim, will Alexander Höller auch heute Abend wieder Tore der Eislöwen bejubeln.

Quelle: imago

Dresden. Das Halbfinal-Aus gegen die Bietigheim Steelers wurmt Eislöwen-Trainer Bill Stewart noch immer. Deshalb freut er sich auf die heutige Partie beim Vizemeister ganz besonders: „Ich brenne seit sechs Monaten auf dieses Spiel. Wir möchten Revanche für unser Playoff-Aus. Zudem werden wir nach diesem Match wissen, wo wir stehen. Es ist zudem eine besondere Motivation, gegen ein Team zu spielen, dass so gut in die Saison gestartet ist“, so der 58-Jährige. Immerhin haben die Steelers beide Auftaktspiele gegen Ravensburg (1:0) und Meister Kassel (8:0) ohne Gegentreffer gewinnen können. Für die Eislöwen gehe es jedoch nicht nur um eine Revanche, sondern auch darum, die Auswärtsbilanz im Gegensatz zum Vorjahr deutlich zu verbessern. „In der vergangenen Saison haben wir zu viele Punkte auf fremdem Eis liegenlassen. Wenn man direkt in die Playoffs einziehen will, muss man auch auswärts gewinnen“, lautet Stewarts Forderung.

Den Ehrgeiz seines Coaches kann Stürmer Alexander Höller nur unterstreichen: „Ich bin nach Dresden gekommen, um große Ziele zu erreichen. Auch wenn ich das Wort jetzt nicht in den Mund nehme, verfolgen wir alle im Team das Gleiche. Wir wollen so lange spielen wie es geht und das letzte Spiel gewinnen“, erklärt der 31-jährige gebürtige Innsbrucker, der im Sommer aus Crimmitschau an die Elbe wechselte und sich mit Ehefrau Janine und Töchterchen Zoey, die in Deutschland geboren wurde und am Mittwoch ihren ersten Geburtstag feierte, schon gut eingelebt hat.

„Wir waren schon letztes Jahr ab und zu in Dresden zu Besuch und die Stadt hat uns auf Anhieb sehr gut gefallen. Umso schöner, dass wir jetzt hier leben“, so Höller, der betont: „Ich bereue den Wechsel nicht.“ Zumal der Torjäger sportlich hervorragend in die Saison gestartet ist. Beim 7:1 gegen Rosenheim gelangen ihm zwei Tore und zwei Assists. Wie seinem Sturmpartner Teemu Rinkinen auch. Den Goldhelm wird heute in Bietigheim Alexander Höller aufsetzen. „Wir haben uns den Helm gegenseitig zugeschoben, weil es jeder dem anderen gönnt und keiner neidisch ist“, stellt der Österreicher mit deutschem Pass klar. Warum die Sturmreihe mit ihm, Rinkinen und Martin Davidek schon gut funktioniert, erklärt der 1,80 m große Athlet so: „Die Zusammenstellung des Blocks hat sich der Trainer gut durchdacht. Wir spielen seit dem ersten Tag schon zusammen und das klappt immer besser.“ An die Leistung in der letzten Partie will das Trio auch heute und am Sonntag beim Heimspiel gegen Heilbronn anknüpfen.

Die Fans dürfen sich übermorgen beim Familientag (Spielbeginn um 16 Uhr) auf zahlreiche Attraktionen im Rahmenprogramm freuen. So wird es ein Glücksrad, eine Hüpfburg und eine Torschussanlage geben. Auf einer Bastel- und Schminkstraße kann sich der Nachwuchs kreativ zeigen. Vor der Partie ist zudem die Band „Feuerherz“ live auf dem Eis zu erleben.

Von Astrid Hofmann

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