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Dresdner Eislöwen sind vorerst gerettet – Verein nimmt Finanzhilfe der Stadt an

Dresdner Eislöwen sind vorerst gerettet – Verein nimmt Finanzhilfe der Stadt an

Die Zukunft der Dresdner Eislöwen ist vorerst gesichert. Wie der Verein am Mittwochnachmittag mitteilte, nehmen die Eislöwen das Angebot der Stadt über Liquiditätshilfen in Höhe von 150.000 Euro an.

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Eislöwen-Geschäftsführer Danilo Klee (r) muss den Club jetzt auf die neue Saison vorbereiten.

Quelle: Stephan Lohse

Damit steht vorerst fest, dass das Team in der Saison 2012/13 in der 2. Bundesliga antreten wird.

“Wir sind froh, dass uns die Landeshauptstadt Dresden unterstützt und möchten uns an dieser Stelle nochmal für das unterbreitete Angebot bedanken“, sagte der neue Geschäftsführer Danilo Klee, der am Mittwoch offiziell das Amt von Matthias Broda übernommen hatte.

„Ich bin froh, dass die Eislöwen das Angebot annehmen werden und hoffe, dass auch die Fans, die zu ihrem Verein stehen, den nun anstehenden Dauerkartenverkauf zahlreich nutzen und die Sponsoren weiter dazu beitragen, den Verein wieder in ruhiges Fahrwasser zu bekommen“, sagt der Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP).

Die Stadt hatte den Eislöwen am Montag angeboten, 150.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung zu stellen. Diese können jetzt mit Nachweis der Bedürftigkeit in einzelnen Tranchen abgerufen werden. Seit Montag hatten Juristen das Angebot geprüft, Gesellschafter und beide Geschäftsführer intensiv beraten. Denn das Paket der Stadt entsprach nicht den Vorstellungen des Clubs.

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Mit großer Anspannung lauschten die Eislöwen-Fans den Worten von Dresdens Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU). Dieser zeigte sich zuversichtlich, dass die Stadt dem Verein über die schwere Zeit hinweg helfen könne.

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Seit dem 22. Juli campieren Eislöwen-Fans mit einer Mahnwache vor der Halle.

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Die Fans der Dresdner Eislöwen machen seit dem 22. Juli mit einer Mahnwache auf die unverschuldeten Existenzprobleme des Clubs aufmerksam.

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150.000 Euro sind zwar das Maximum, das die Verwaltung ohne Zustimmung von Sportausschuss oder Stadtrat vergeben darf, die Eislöwen benötigen nach eigener Aussage aber doppelt so viel Geld. Im September geht das Zittern also weiter: Dann müssen die Stadträte entscheiden, ob die Blau-Weißen einen weiteren Zuschuss bekommen. Zudem muss der aktuelle Zuschuss später mit den Schadenersatzforderungen der Eislöwen verrechnet werden. Bis die genau feststeht, verbleibt ein Risiko in der Bilanz des Zweitligisten.

Zumindest die Fans, die seit zehn Tagen und Nächten mit einer Mahnwache vor der Eishalle ausgeharrt hatten, können nun ihre Zelte abbauen und sich auf die neue Saison vorbereiten. Der Spielplan für die neue Saison steht nach Angaben der Eislöwen bereits, so dass auch der Dauerkartenverkauf möglichst bald beginnen soll.

Einziges Risiko bleibt das Hallendach, das die Probleme des Clubs erst verursacht hatte. Wann das kaputte Dach repariert ist, bleibt wetterabhängig. Im Oktober soll nach den Plänen der Stadt in der Energieverbund-Arena alles fertig sein. Die Eislöwen können dann zurück auf ihr heimisches Eis.

sl

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