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Dresdner Eislöwen sind heiß auf die Revanche

In Freiburg Schwung fürs Derby holen Dresdner Eislöwen sind heiß auf die Revanche

Eislöwen-Trainer Bill Stewart will nur von Spiel zu Spiel denken. Deshalb steht für den Kanadier auch erst einmal die Auswärtspartie beim EHC Freiburg im Fokus. Erst am Sonnabend rückt dann das heiße Sachsenderby am Sonntag in eigener Halle gegen die Lausitzer Füchse in den Blick.

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Dresden. Eislöwen-Trainer Bill Stewart will nur von Spiel zu Spiel denken. Deshalb steht für den Kanadier auch erst einmal die Auswärtspartie beim EHC Freiburg im Fokus. Erst am Sonnabend rückt dann das heiße Sachsenderby am Sonntag in eigener Halle gegen die Lausitzer Füchse in den Blick. Gegen Freiburg haben die Elbestädter erst kürzlich einen 3:1-Heimsieg gefeiert, auch auswärts geht der Tabellenvierte aus Dresden beim Elften im Breisgau als Favorit aufs Eis. Verzichten muss Stewart dabei weiterhin auf Kevin Nastiuk und Pat Baum. „Unsere Vision ist deutlicher erkennbar. Letzten Freitag haben wir zwei Drittel lang gezeigt, dass wir als Team gewachsen sind. Am Sonntag haben wir aus meiner Sicht einen riesigen Schritt gemacht, weil es uns gelungen ist, nach der Niederlage sofort wieder zu unserem Selbstvertrauen zu finden. Es gibt in jedem erfolgreichen Jahr irgendwann einen Knackpunkt. Das Erlebnis gegen Frankfurt könnte eine solche Wende markiert haben“, glaubt Bill Stewart, der zum Derby am Sonntag nur so viel sagt: „Das letzte Aufeinandertreffen mit den Füchsen war Anfang Oktober. Seit diesem Zeitpunkt ist viel passiert, haben wir uns neu ausgerichtet.“ Damals unterlagen die Eislöwen im Fuchsbau mit 0:3. Deshalb brennen die Spieler um Kapitän Marcel Rodman natürlich auf Revanche.

Es war ein kurzes Stelldichein, das sich die Cracks und Trainer der Lausitzer Füchse am vergangenen Mittwoch auf der Reinert-Ranch in Trebendorf im Bereich „Gastronomie“ gaben. Während eines Charity-Dinners umsorgten die Weißwasseraner ihre Gäste kulinarisch. Chef-Coach Hannu Järvenpää zum Beispiel zapfte Bier, pro Tisch zwei Spieler fungierten als Kellner und Roberto Geiseler, Marius Schmidt und Dennis Swinnen waren in der Küche mit der Zubereitung des Drei-Gänge-Menüs befasst. Apropos Dennis Swinnen: Der 23-Jährige ist aktuell der Top-Torjäger der DEL2. Mit 14 Treffern führt er diese Wertung gemeinsam mit Brendan Cook von den Eislöwen an, der aber zwei Spiele mehr absolvierte. Damit kommt es am Sonntag beim Derby in Dresden zum direkten Duell der „Kanoniere“.

Doch nicht nur das. In den Reihen der Blau-Weißen steht mit Mirko Sacher auch noch der Top-Verteidiger der Liga. Wer also kann sich am Ende durchsetzen? Beim Sieg im Fuchsbau war Nick Bruneteau als stabilisierender Faktor für die EHC-Defensive noch mit von der Partie. Er muss diesmal verletzt (Knie) passen. Und auch Roope Ranta ist nicht mehr an Bord. Der Finne wechselte vor zwei Wochen zum SC Riessersee, dem Gegner der Ostsachsen am heutigen Freitag (19.30 Uhr). Die entscheidenden Spieler vom ersten Derby aber sind auch diesmal dabei. Dennis Swinnen (zwei Tore/eine Vorlage), Marius Schmidt (ein Tor/eine Vorlage) und Jakub Svoboda (drei Vorlagen) machten damals den Unterschied. Auch Maximilian Franzreb im Tor spielte stark, schaffte letzten Sonntag beim 3:0 in Rosenheim seinen zweiten Shutout.

Ob der 20-Jährige in Dresden das Füchse-Tor vernagelt, entscheidet sich heute. Denn die ungeschriebene Regel zum Einsatz der EHC-Keeper besagt, dass ein Schlussmann so lange spielen darf, bis er „sein“ Match verliert. Sollten die Blau-Gelben also heute daheim gegen Garmisch stolpern, rückt Konstantin Kessler am Sonntag zwischen die Pfosten. Wie es mit einem weiteren Derbyerfolg klappen könnte, verrät Elia Ostwald: „Unser Ziel muss es sein, maximal zwei Gegentreffer pro Partie zuzulassen. Dann wirst du immer die Siegchance haben.“

VON A. HOFMANN UND S. MATTHIEU

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