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Dresdner Eislöwen sind heiß auf Revanche gegen Rosenheim

Dresdner Eislöwen sind heiß auf Revanche gegen Rosenheim

Der Frust saß am Sonntag nach der knappen 0:1-Niederlage gegen Landshut bei den Cracks der Dresdner Eislöwen tief. Und gestern Vormittag gab es noch die nächste Hiobsbotschaft dazu: Stanislav Jasecko fällt für mehrere Wochen aus.

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Beim letzten Vergleich mit den Starbulls Anfang Februar im Rosenheimer Kathrein-Stadion kassierten David Hajek und seine Dresdner Eislöwen eine 1:3-Niederlage. Heute Abend wollen es die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch besser machen und den Spieß umdrehen.

Quelle: imago/Viadata

"Er hat schon während des Spieles angezeigt, dass er Schmerzen hat. Gestern konnte er kaum noch laufen und stellte sich beim Arzt vor", berichtete Trainer Thomas Popiesch. Und die Diagnose war niederschmetternd: Der Slowake zog sich einen Fußbruch zu.

Nach derzeitigem Stand ist keine Operation notwendig, der Fuß wird erst einmal mit Gips ruhig gestellt. Damit konnte der 40-Jährige, der für den Langzeitverletzten Justin Kurtz verpflichtet wurde, nur sechs Spiele für die Elbestädter bestreiten.

Doch Zeit, den Nackenschlag zu verarbeiten, haben die Dresdner nicht. Schon heute wartet die nächste schwere Aufgabe, um 20 Uhr empfangen die Elbestädter in der heimischen Energie-Verbund-Arena die Starbulls Rosenheim. "Ich bin sicher, die Mannschaft wird auch das wegstecken und noch enger zusammenrücken", ist Popiesch überzeugt. Er selbst will seine Jungs nach den letzten bitteren Pleiten vor allem aufbauen: "Es bringt ja nichts draufzuhauen. Wir müssen den Spielern vor allem das Gefühl vermitteln, dass sie es können. Schließlich sind sie in jeder Partie unheimlich bemüht und engagiert zu Werke gegangen, es fehlt vorm Tor oft nur der letzte Schuss Cleverness und Abgezocktheit", meint der Coach.

Mit Rosenheim kommt allerdings eine sehr kompakte Mannschaft an die Elbe, die derzeit auf Rang sechs der Tabelle liegt und sich noch Chancen nach weiter oben ausrechnet. Erst Anfang des Monats unterlagen die Dresdner bei den Starbulls mit 1:3. "Aus zwei Fehlern von uns in der neutralen Zone entstanden beide Konter, die die Rosenheimer eiskalt nutzten. Das darf uns nicht wieder passieren. Wir müssen von Beginn an viel Betrieb vorm gegnerischen Tor machen", fordert Popiesch. Mit dem Finnen Pasi Häkkinen steht ein alter Bekannter zwischen den Pfosten, dessen Stärken und Schwächen die Dresdner gut kennen. Das erste Heimspiel hatten die Eislöwen gegen die Rosenheimer immerhin mit 3:1 gewonnen. "Das wollen wir natürlich gern wiederholen", hofft Thomas Popiesch, der wieder mit der Unterstützung der Chemnitzer Förderlizenzspieler rechnet. Verzichten muss er dagegen weiterhin auf die Langzeitverletzten Kellen Briggs, Justin Kurtz und Patrick Jarrett. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Carsten Gosdeck, der wegen dem Tod seines Vaters bereits am Sonnabend nach Hause gefahren war. "Wir geben ihm so viel Zeit, wie er braucht. Er entscheidet, wann er wieder spielt", betont Popiesch.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.02.2013

Astrid Hofmann

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