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Dresdner Eislöwen schlagen Lausitzer Füchse mit 4:1

Dresdner Eislöwen schlagen Lausitzer Füchse mit 4:1

Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse vor 3127 Zuschauern verdient mit 4:1 (1:1; 1:0; 2:0) gewonnen. Ausschlaggebend für den Erfolg war eine starke Arbeit in Unterzahl und am Bullypunkt.

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Die Eislöwen in Aktion.

Quelle: Dominik Brüggemann

Im letzten Drittel musste Verteidiger Max Prommersberger mit einer Platzwunde vom Eis. Er wurde mit sechs Stichen genäht. Ob ein Einsatz am Sonntag möglich ist, steht noch nicht fest.

Beide Mannschaften gingen von Beginn an mit viel Engagement in die Partie. Die größeren Chancen verzeichneten aber zunächst die Hausherren. Die besten Möglichkeiten der Eislöwen hatten Christoph Ziolkowski, Bruce Becker und Andre Mücke auf dem Schläger. Nach einem Konter fiel die Führung für die Lausitzer. Kevin Nastiuk konnte den Puck nicht sichern, Markus Lehnigk staubte ab und drückte die Scheibe über die Linie. Es ging weiter mit hohem Tempo hin und her, beide Teams gingen mit viel Körpereinsatz zur Sache.

Ein erstes Powerplay konnte trotz guter Ansätze noch nicht mit einem Tor abgeschlossen werden. Erfolg brachte erst ein Weiteres. Den Schuss von Petr Macholda konnte Hugo Boisvert abfälschen und die Scheibe sprang vom Innenpfosten zum Ausgleich ins Tor. Beim Spielstand von 1:1 blieb es auch bis zur ersten Pause. Die Eislöwen kamen mit viel Schwung aus der Kabine und bauten sofort wieder Druck auf. Sie konnten sich immer wieder im Füchse-Drittel festsetzen. Einen Angriff konnte Bruce Becker (26.) mit einem frechen Schuss durch die Schoner von Jonathan Boutin mit dem Führungstreffer abschließen.

Die Hausherren antworteten mit wütenden Attacken, was dem Spiel noch einmal Fahrt verlieh. Kevin Nastiuk wurde ein um das andere Mal geprüft, blieb aber stets Sieger. Bis zur zweiten Unterbrechung konnte die knappe Führung auch dank mehrerer sehr souverän geführter Unterzahlspiele festgehalten werden. Im letzten Drittel waren zunächst beide Teams bemüht, keine Fehler zu machen. Die Eislöwen standen auch defensiv gut, Angriffe der Hausherren liefen oft ins Leere.

Besser machten es die Dresdner. Bei einem Angriff von Arturs Kruminsch über Tomi Pöllänen fiel Sami Kaartinen die Scheibe vor die Füße. Der Finne bedankte sich mit einem schönen Tor ins linke Eck. Im weiteren Spielverlauf nahm das ohnehin von kleineren Nickligkeiten geprägte Spiel an Härte zu. Unschöner Höhepunkt war ein Check von Sebastian Klenner an Max Prommersberger. Der Verteidiger musste am Kopf blutend vom Eis gebracht werden.

In der Folgezeit ließen die Eislöwen nichts mehr anbrennen und hatten in Kevin Nastiuk einen sicheren Rückhalt. Bei angezeigter Strafe gegen Christoffer Kjaergaard netzte Tomi Pöllänen zum 4:1-Endstand ein. „Wir haben am Ende verdient gewonnen und können wirklich stolz sein“, sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch und fügte hinzu: „Für uns war es enorm wichtig, einen guten Saisonstart hinzulegen. Meine Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft.“ „Das war heute ein extrem wichtiger Sieg. Die Mannschaft hat gezeigt, wo ihre Stärke liegt. In der Offensive haben wir heute sicherer agiert als in der Verteidigung. An dieser Stelle müssen wir ansetzen“, schätzte Verteidiger David Hájek ein.

DNN

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