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Dresdner Eislöwen schenken in Kaufbeuren noch Punkte weg

Dresdner Eislöwen schenken in Kaufbeuren noch Punkte weg

Freude und Enttäuschung lagen bei den Dresdner Eis-löwen am Wochenende eng beieinander. Nachdem die Elbestädter am Freitag einen 4:1-Sieg (1:1, 2:0, 1:0) gegen Bad Nauheim feiern konnten, mussten sie sich gestern bei Schlusslicht ESV Kaufbeuren mit 5:6 (1:0, 3:1, 1:4, 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben.

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Quelle: Archiv

Ärgerlich dabei vor allem: Die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch führten nach zwei Dritteln mit 4:1, gaben diesen Vorsprung im letzten Abschnitt noch aus der Hand.

Im ersten Drittel hatte Rückkehrer Lukas Slavetinsky sein erstes Tor für die Blau-Weißen erzielt. In der 16. Minute war er direkt von der Strafbank aufs Eis und in Richtung gestürmt und hatte eiskalt eingenetzt. Im zweiten Abschnitt waren gerade 25 Sekunden gespielt, als Tomi Pöllänen auf 2:0 erhöhte. Zwar gelang in der 25. Minute Konstantin Firsanov in Überzahl der Anschlusstreffer, doch Vincent Schlenker (29.) und Sami Kaartinen sorgten für einen Drei-Tore-Vorsprung. Doch im letzten Durchgang drehten die Gastgeber noch einmal richtig auf, während sich bei den Eislöwen einige Unkonzentriertheiten einschlichen. Binnen sechs Minuten stellten die Joker durch Tore von Firsanov (45.), Alexander Thiel (49.), einen Penalty von Stephen Schultz (50.) und einen Treffer von Christoph Aßner (51.) das Geschehen auf den Kopf. Sami Kaartinen glückte in der 56. Minute zumindest der Ausgleich, doch in der 3. Minute der Verlängerung besorgte sein finnischer Landsmann Matti Näätänen das goldene Tor zum Sieg. Zumindest einen Punkt konnten die Dresdner mit nach Hause nehmen, drin waren aber sicher mehr.

Gegen Bad Nauheim legten die Dresdner Eislöwen am Freitag los wie die Feuerwehr. Vor 3466 Zuschauern netzte der Berliner Förderlizenzspieler Vincent Schlenker nach Pass von Neuzugang Patrick Cullen schon in der fünften Minute zum 1:0 ein. Weitere Chancen nutzten die Gastgeber nicht. In der 16. Minute besorgte Jason Pinizzotto den Ausgleich. Im Mittelabschnitt lieferten sich beide Teams zunächst einen offenen Schlagabtausch, bevor Carsten Gosdeck in der 30. Minute den erneuten Führungstreffer erzielte. Nach guten Chancen auf beiden Seiten sorgte Kapitän Hugo Boisvert eine Minute vor der zweiten Pause mit dem 3:1 für eine Vorentscheidung. Das gab den Dresdnern Selbstvertrauen für das Schlussdrittel. Nach einem schönen Alleingang von André Mücke war es erneut Gosdeck, der beim Abpraller nicht lange fackelte und mit dem 4:1 (47.) endgültig alles klar machte. Riesenpech hatte leider Felix Thomas. Der Verteidiger verletzte sich bei seinem ersten Einsatz nach seiner Oberschenkelprellung erneut schwer. Er zog sich eine Kehlkopf-Fraktur zu, wird heute operiert und fällt mindestens vier Wochen aus.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.01.2014

ah

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