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Dresdner Eislöwen sammeln gegen Kaufbeuren und Heilbronn fünf Punkte

Dresdner Eislöwen sammeln gegen Kaufbeuren und Heilbronn fünf Punkte

Die Dresdner Eislöwen haben sich nach der Länderspielpause eindrucksvoll in der DEL2 zurückgemeldet. Das Team von Trainer Thomas Popiesch feierte bereits am Freitag nach überzeugender Vorstellung einen 6:3-Heimsieg über den ESV Kaufbeuren und legte gestern in Heilbronn nach, bezwang die Falken mit 3:2 (0:1, 0:1, 2:0, 0:0) nach Penaltyschießen.

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Eislöwe Petr Macholda (links) läuft Kaufbeurens Goldhelm Stephen Schultz davon.

Quelle: Lutz Hentschel / soccerfoto

Damit sammelten die Elbestädter fünf Punkte. Bereits am Mittwoch folgt das nächste Heimspiel gegen Riessersee.

Beim gestrigen Auftritt in Heilbronn bewiesen die Eislöwen große Moral. In den ersten beiden Dritteln fanden sie nicht zu ihrem gewohnten Spielrhythmus und lagen nach Treffern von Mitch Versteeg (6.) und Sachar Blank (25.) mit 0:2 zurück. Ein gut aufgelegter Kevin Nastiuk machte weitere Großchancen der Gastgeber zunichte. Im letzten Abschnitt konnten die Popiesch-Schützlinge binnen zwei Minuten den Ausgleich herstellen und damit das Blatt noch wenden. Erst traf Carsten Gosdeck (52.) und zwei Minuten später nutzte Tomi Pöllänen ein Überzahlspiel zum 2:2. In der Verlängerung musste Mitch Versteeg das Eis nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe verlassen, doch die Eislöwen konnten aus dem Powerplay kein Kapital schlagen. So ging es ins Penaltyschießen, bei dem sich die Gastgeber schon als Sieger gesehen hatten. Weil jedoch Torhüter Sinisa Martinovic beim Schuss von Sami Kaartinen seinen Kasten verschob, wurde auf technisches Tor anerkannt. Und während danach Frantisek Mrazek an Nastiuk scheiterte, sicherte Carsten Gosdeck mit dem "goldenen" Treffer den Eislöwen den Zusatzpunkt. "Natürlich bin ich damit sehr zufrieden", freute sich Thomas Popiesch, dass seine Jungs das Ruder noch herumgerissen hatten.

Am Freitag hatten sich die Dresdner schon eindrucksvoll zurückgemeldet und die eigenen Fans mit einem klaren 6:3 (2:1, 2:1, 2:1) gegen die Joker aus Kaufbeuren begeistert. Schon in der 9. Minute hatte Kapitän Hugo Boisvert nach einem Schnitzer der gegnerischen Abwehr die 1:0-Führung erzielt. Nur eine Minute später erhöhte Marius Garten in Überzahl auf 2:0. Doch die Allgäuer schlugen zurück, Markku Tähtinen (13) verkürzte noch vor der Pause. Und in der 28. Minute gelang seinem finnischen Landsmann Matti Näätänen sogar der Ausgleich. Dann aber drückten die Gäste immer wieder die Strafbank, was die Eislöwen konsequent ausnutzten. Arturs Kruminsch (32.) und erneut Hugo Boisvert (40.) sorgten für ein Zwei-Tore-Polster.

Im letzten Drittel ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen. Bruce Becker (51.) machte mit dem fünften Treffer alles klar. Nachdem Stephen Schultz (55.) eine Unachtsamkeit der Dresdner bestraft hatte, stellte Tomi Pöllänen (57.) den Schluss-Stand her. Während sich Gäste-Trainer Didi Hegen über die "blöden Strafen" ärgerte, mit denen sich sein Team selbst aus dem Konzept brachte, freute sich Thomas Popiesch über die starke Vorstellung seiner Jungs. "Vor allem freue ich mich, dass das Powerplay funktioniert hat", meinte der Coach.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.11.2013

Astrikd Hofmann

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