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Dresdner Eislöwen reisen nach Weißwasser: Kampf auf Biegen und Brechen

Dresdner Eislöwen reisen nach Weißwasser: Kampf auf Biegen und Brechen

Der Kampf um die Playoff-Plätze in der 2. Eishockey-Bundesliga wird nach dem Insolvenzantrag der Hannover Indians jetzt noch verbissener geführt. Zwar muss kein Team mehr um den Klassenerhalt bangen, aber nachdem die Eishockeyspiel-Betriebsgesellschaft die Abstiegsrunde ersatzlos gestrichen hat, ist das Erreichen der Meisterrunde umso wichtiger als Wirtschaftsfaktor.

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Am Dienstag mehr als unzufrieden: Füchse-Trainer Dirk Rohrbach.

Quelle: Lutz Hentschel

Das unterstreicht auch Eislöwen-Geschäftsführer Danilo Klee vor dem heutigen zweiten Sachsenderby in dieser Woche gegen die Lausitzer Füchse: "Wir müssen unbedingt versuchen, die Playoffs zu erreichen." Auch wenn die ESBG-Vertreter die Zahlung einer Solidaritätsumlage für die Vereine, die am Ende der Hauptrunde die Plätze neun bis zwölf belegen, beschlossen haben, wiegen die rund 6000 Euro die Verluste einer fehlenden Abstiegsrunde kaum auf.

Deshalb wird heute im Fuchsbau ein Kampf auf Biegen und Brechen erwartet. Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch: "Für uns hat sich die Ausgangslage nicht sonderlich geändert, für uns ist jetzt schon jedes Spiel eine Playoff-Partie. Wir wollen gewinnen, sonst haben wir wieder den gleichen Abstand zu den Füchsen und Platz acht wie vor dem Dienstag-Spiel." Allerdings weiß der Coach auch, dass die Füchse in eigener Halle mehr Gas geben werden: "Trainer Dirk Rohrbach hat es ja angekündigt, er wird seinem Team noch einmal Feuer machen." Thomas Ziolkowski, der am Dienstag sein erstes Saisontor erzielte, sagt: "Wir erwarten wieder einen heißen Tanz. Wir werden versuchen, das Spiel von Beginn an an uns zu reißen."

In den bisherigen Duellen der Saison waren die Eislöwen immer die bessere Mannschaft. Auf eigenem Eis schlug sich das für die Landeshauptstädter mit zwei Siegen - 4:1 und 4:2 - auch m Ergebnis nieder. Beim Hinspiel im Fuchsbau verhinderte allein der für eine Partie "ausgeborgte" NHL-Keeper Jaroslav Halak eine weitere Niederlage der Blau-Gelben (2:1 nach Penaltyschießen). Was müssen die Füchse diesmal besser machen? "Wir brauchen mehr Biss, Mumm und Leidenschaft, müssen die taktischen Vorgaben konsequent umsetzen", weiß Dirk Rohrbach. Zudem vermisste derEHC-Trainer bei den Aufeinandertreffen mit den Dresdnern bei seinen Cracks die nötige Lockerheit. "Ich hoffe, dass die sich jetzt einstellt, wo klar ist, dass es keine Abstiegsrunde geben wird", blickt Rohrbach voraus und stellt klar: "Wir wollen keine Ausgleichszahlung, sondern in die Play-offs." Dafür stellt er sein Team noch einmal um. Pavel Vostrak feiert nach Rückenbeschwerden sein Comeback. Dafür muss Johan Burlin als überzähliger Ausländer auf die Tribüne.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.03.2013

ah/jur

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