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Dresdner Eislöwen rehabilitieren sich in Kassel

Eishockey Dresdner Eislöwen rehabilitieren sich in Kassel

Die Dresdner Eislöwen haben auf die bittere 5:6-Heimniederlage gegen Frankfurt die richtige Antwort gegeben. Im zweiten Spitzenspiel des Wochenendes setzte sich die Schützlinge von Trainer Bill Stewart vor 3159 Zuschauern bei den Kassel Huskies mit 5:1 (0:0, 1:0, 4:1) durch.

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Kassels Corey Mapes kommt zu spät, Eislöwe Alexander Höller bejubelt dagegen seinen Treffer.

Quelle: Jan-Malte Diekmann

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben auf die bittere 5:6-Heimniederlage gegen Frankfurt die richtige Antwort gegeben. Im zweiten Spitzenspiel des Wochenendes setzte sich die Schützlinge von Trainer Bill Stewart vor 3159 Zuschauern bei den Kassel Huskies mit 5:1 (0:0, 1:0, 4:1) durch und sichern sich damit drei wichtige Punkte. Dabei musste Bill Stewart nicht nur auf Kevin Nastiuk (Daumenbruch) und Pat Baum (Oberkörperblessur) verzichten, sondern kurzfristig auch noch auf Kapitän Marcel Rodman, der sich mit einem Magen-Darm-Infekt plagte. So übernahm Verteidiger René Kramer die Kapitänsaufgabe.

Die Eislöwen starteten sehr diszipliniert und aus einer sicheren Abwehr in die Partie. Sie ließen die „Schlittenhunde“ kaum ins Spiel kommen und unterbanden deren Angriffsbemühungen frühzeitig. Die wenigen Chancen auf beiden Seiten vereitelten jeweils die Keeper René Swette auf Seiten der Dresdner und Patrick Klein im Gehäuse der Huskies. Auch im zweiten Durchgang agierten die Stewart-Schützlinge sehr kompakt in der Abwehr und schlugen dann beim ersten Powerplay eiskalt zu. Einen Schuss von Petr Macholda, der in der Saison 2004/05 übrigens für die Huskies gespielt hat, fälschte Martin Davidek unhaltbar zur 1:0-Führung (36.) ab. Nur zwei Minuten später war die Partie für den Torschützen allerdings schon beendet, denn nach einem Bandencheck schickten ihn die Schiedsrichter mit Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen.

Gerade als die Dresdner zu Beginn des Schlussdrittels die Unterzahlsituation überstanden hatten, fiel der Ausgleich. Phil Hungerecker fälschte einen Schuss von Corey Mapes zum 1:1 (44.) ab. Das beflügelte aber nicht die Gastgeber, sondern war offenbar der entscheidende Weckruf für die Dresdner. Sie erhöhten deutlich den Druck, marschierten mehr und mehr Richtung gegnerisches Tor. Marius Garten gelang dann in der 51. Minute nach einem schnellen Vorstoß die erneute Führung für die Elbestädter. Nur eine Minute später erhöhte Mirko Sacher auf 3:1.

Als sich erneut ein Kasseler in die Kühlbox verabschiedete, netzte Goldhelm Brendan Cook ein. Zwar zog der Schiedsrichter noch einmal den Videobeweis zu Rate, aber das Tor war regulär und damit stand es 4:1 (53.). Als Alexander Höller in der 57. Minute die Führung sogar auf 5:1 hochschraubte, war die Partie endgültig entschieden. Die Gastgeber hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen.

„Unser Team hat die richtige Antwort auf das letzte Drittel vom Freitag gegen Frankfurt gegeben. Es war das erwartet enge Spiel zweier Teams, die auf dem Eis hart agieren. Unsere Special Teams haben heute den Unterschied gemacht und uns auf die Siegerstraße gebracht“, erklärte ein zufriedener Eislöwen-Coach Bill Stewart nach der Partie. Da Spitzenreiter Bietigheim nach der Niederlage in Crimmitschau auch gegen Freiburg unterlag, rücken die ersten vier Teams noch enger zusammen. Nach Freiburg führt die Eislöwen nun am Freitag die nächste Reise, bevor am Sonntag das nächste Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse in der Energieverbund-Arena steigt.

Von Astrid Hofmann

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