Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Eislöwen peilen Sieg gegen Riessersee an

Dresdner Eislöwen peilen Sieg gegen Riessersee an

Thomas Popiesch hält es für eine Katastrophe, dass die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft das Olympia-Ticket verfehlt hat. Doch ganz überraschend kommt das Aus für den Eislöwen-Trainer nicht: "Es war schon in den letzten Jahren immer so, dass sich das Team auf der letzten Rille zum Ticket gehangelt hat", meint der 47-Jährige.

Voriger Artikel
Dynamo Dresden: Krisensitzung statt Faschingsfete
Nächster Artikel
Dynamo Dresden: Rechtsverteidiger Gueye erleidet Syndesmosebandanriss

Eislöwe André Mücke will nicht schon wieder fünf Euro in die Mannschaftskasse zahlen, sondern lieber mal ins gegnerische Tor treffen.

Quelle: soccerfoto.de

Er konzentriert sich jetzt allerdings mehr auf seine Dresdner Cracks, denn vor ihnen steht das entscheidende letzte Saison-Viertel. "Deshalb heißt es ab heute, den Schalter umzulegen. Wir hatten in der Spielpause noch einmal Zeit zur Regeneration, uns zu sammeln und Kraft zu tanken und haben hoffentlich die richtigen Lehren aus den letzten fünf Niederlagen gezogen. Jetzt geht es darum, ob wir die Playoffs noch schaffen oder den bitteren Gang in die Abstiegsrunde antreten müssen", stellt Popiesch vorm heutigen Heimspiel gegen den SC Riessersee (20 Uhr) klar.

Am Faschingsdienstag wollen die Dresdner mit einem Sieg gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht die Weichen in die richtige Richtung stellen. Weil die Elbestädter außer Sami Kaartinen und Carsten Gosdeck an Ladehemmung krankten, erzielten sie nur 84 Tore. Damit sind die Eislöwen das Team mit den wenigsten Treffern. Bestes Beispiel: Gegen den Tabellenletzten aus Garmisch brachten die Popiesch-Schützlinge in zwei Spielen kein einziges Tor zustande. "Dabei müssen wir in die Mannschaftskasse fünf Euro zahlen, wenn wir nicht treffen", gibt Stürmer André Mücke zu, der sich mit sechs Toren in der laufenden Saison auch noch nicht mit Ruhm bekleckerte. Der 30-Jährige will sich aber keinesfalls um die Verantwortung drücken: "Ich weiß, dass auch ich zulegen muss. Es kann nicht sein, dass wir immer nur auf Sami hoffen. Jetzt muss endlich der Knoten platzen, denn wir haben noch alles selbst in der Hand. Zudem haben wir von den zwölf Spielen acht auf eigenem Eis. Das macht mich optimistisch."

Thomas Popiesch hat den Fokus im Training vor allem auf das Überzahlspiel und die Special Teams gelegt. "Das hat zuletzt nicht so gut funktioniert, da brauchen wir einfach mehr Torgefahr", fordert er. Aber er weiß, dass es gerade gegen Riessersee nicht leicht wird: "Das ist ein Team, das uns nicht viele Räume bietet. Da müssen sich alle steigern und den Speed erhöhen, damit wir die drei Punkte bei uns behalten und damit ein Zeichen setzen", so der Trainer. Für die Anhänger gibt es ein besonderes Angebot: Wer für die heutige Partie ein Ticket kauft, bekommt die nächste Dienstagsbegegnung gegen Rosenheim gratis dazu.

Weiterhin verzichten muss der Coach auf Justin Kurtz (Gehirnerschütterung), Kellen Briggs (Muskelzerrung) und Patrick Jarrett (Kieferbruch). André Huebscher trainierte wieder mit, über den Einsatz wird kurzfristig entschieden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.02.2013

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr