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Dresdner Eislöwen müssen zum Auftakt in der neuen DEL 2 gleich bei den Lausitzer Füchsen ran

Dresdner Eislöwen müssen zum Auftakt in der neuen DEL 2 gleich bei den Lausitzer Füchsen ran

Dresden/Weißwasser. "Es gibt nichts Schöneres und Emotionaleres als mit einem Derby in einer neuen Halle in die Saison zu starten", freut sich Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch auf den heutigen Auftakt in der DEL 2. Wie vor drei Jahren schon einmal führt die Dresdner der erste Weg zu den Lausitzer Füchsen.

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Quelle: Archiv

Und das damalige Spiel hat Popiesch noch gut in Erinnerung, denn es endete nach einem mehr als verrückten Spielverlauf mit 7:6 nach Penaltyschießen für die Eislöwen.

Könnte seine neuformierte Mannschaft auch diesmal gleich eine "Duftmarke" setzen, wäre Popiesch nicht böse, zumal seine Schützlinge am Sonntag in eigener Halle gleich gegen Meister Bietigheim ran müssen. Auf jeden Fall würden seine Cracks jetzt darauf brennen, dass es endlich losgeht, so der "Löwen-Dompteur". Der Ex-Weißwasseraner André Mücke, dessen Familie noch in der Lausitz lebt, fiebert dem Derby ganz besonders entgegen: "Ich bin vor allem gespannt, wie die neue Halle und die Kabinen aussehen", so der gelernte Stürmer, der allerdings vorerst als Verteidiger auflaufen muss, weil noch Defensivkräfte fehlen. "Kratzen, laufen, checken, beißen", verlangt Popiesch heute von seinen Schützlingen, damit sie bei der Punktspielpremiere im neuen Fuchsbau als Sieger vom Eis gehen.

Die Gastgeber haben natürlich etwas dagegen. Die Füchse wollen mit dem Umzug in die neue Halle mit begeisterndem Sport möglichst viel neues Stammpublikum locken. "Insofern ist für uns ein guter Start sehr wichtig. Nach Möglichkeit wollen wir vor ausverkauftem Haus gleich ein Zeichen setzen", sagt EHC-Trainer Dirk Rohrbach. Er weiß aber auch: "Der Druck liegt klar bei uns. Dresden kann das Match dagegen recht locker angehen."

Der "Oberfuchs" ist sich sicher, dass es bezüglich der Spielart beider Teams keine Überraschungen geben wird. Dennoch schaute sich Rohrbach das Testspiel der Eislöwen in Usti nad Labem an, während Popiesch beim Match der Füchse in Mlada Boleslav kiebitzte. "Es macht keinen Sinn, sich nach dem Kontrahenten zu richten. Wir müssen unser Spiel durchbringen", verlangt der Füchse-Trainer, der sein Team "einen Tick besser" sieht, aber auch klarstellt: "Dresden ist eine sehr gute Mannschaft und besonders mit dem Finnen-Block stark besetzt."

Damit die Weißwasseraner in ihrer neuen Heimspielstätte möglichst problemlos zurande kommen, hat Rohrbach extra Übungseinheiten mit Blick auf das neue Spielfeld eingeschoben: "Die Spielfläche ist etwas größer als in der alten Halle und die Banden sind deutlich schneller. Daran muss man sich auch erst einmal gewöhnen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.09.2013

Astrid Hofmann und Sebastian Ma

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