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Dresdner Eislöwen melden sich mit einem 4:3-Sieg über Bietigheim zurück

Dresdner Eislöwen melden sich mit einem 4:3-Sieg über Bietigheim zurück

Das war eine Erlösung! Die Dresdner Eislöwen haben gestern das Kellerduell gegen die Bietigheim Steelers vor 3500 Zuschauern mit 4:3 (2:2, 0:0, 2:1) gewonnen.

Dresden .

Dresden (DNN). Das war eine Erlösung! Die Dresdner Eislöwen haben gestern das Kellerduell gegen die Bietigheim Steelers vor 3500 Zuschauern mit 4:3 (2:2, 0:0, 2:1) gewonnen. Seit dem 9. Dezember war den Elbestädtern in elf Spielen kein "Dreier" mehr gelungen, umso größer gestern die Freude nach der langen Durststrecke. Nachdem es am Freitag bei Spitzenreiter Landshut noch nicht ganz mit einem Sieg geklappt hatte, verbuchten die Popiesch-Männer gegen das Schlusslicht doch noch die erhofften drei Punkte am Wochenende.

Beim Familientag der Eislöwen war diesmal die große Frage: Wann fällt das erste Tor für die Gastgeber? Denn der Zweitligist hatte zum 5. "Teddy-Toss" aufgerufen. Die Cracks ließen sich nicht lange bitten. Schon nach einer Minute und 13 Sekunden netzte Sami Kaartinen zum 1:0 ein. Schon flogen die mitgebrachten Plüschtiere massenweise aufs Eis. Es dauerte ein Weilchen, bis alle Tierchen eingesammelt waren. Wie immer gehen sie an soziale Einrichtungen und an karitative Projekte. Ob der Rekord vom Vorjahr, als über 7200 Kuscheltiere zusammenkamen, gebrochen wurde, wird erst nach der Auszählung in den nächsten Tagen feststehen.

Auf dem Eis machten die Dresdner weiter Dampf, und eine erneute Koproduktion von Kapitän Patrick Jarrett und Kaartinen führte in der 14. Minute zum 2:0. Für den Finnen war es der zwölfte Saisontreffer. Doch zum Entsetzen der Dresdner Fans schlugen die Steelers drei Minuten später eiskalt zurück. Binnen 14 Sekunden überlisteten erst Brent Walton und kurz darauf René Schoof die Eislöwen-Keeper Kellen Briggs und erzielten damit den Gleichstand. Sie hatten dabei von einigen Unachtsamkeiten in der Dresdner Defensivabteilung profitiert.

Im zweiten Abschnitt ging es zwar hin und her, aber Zählbares sprang dabei für keines der beiden Teams heraus. Die größte Chance aus Sicht der Hausherren hatte Jarrett in der 37. Minute in Überzahl, doch er konnte die Scheibe nicht über die Linie befördern. Gleich zu Beginn des letzten Durchgangs bekamen die Eislöwen von den Steelers eine kalte Dusche, als der Ex-Dresdner Arturs Kruminsch freistehend für die Gäste aus Bietigheim zum 3:2 (43.) einnetzte.

Die Popiesch-Schützlinge brauchten eine Weile, den Schock zu verdauen, dann aber eröffneten sie noch einmal das Feuer, versuchten es mit Schüssen aus allen Lagen. In der 53. Minute konnte Norman Martens aus Nahdistanz endlich den umjubelten Ausgleich erzielen. Und die Eislöwen gaben weiter Gas. Und "Goldhelm" Jarrett sorgte in der 58. Minute dafür, dass seinen Mitspielern ganze Felsbrocken von den Schultern fielen. Der Kapitän schloss ein glänzendes Solo mit dem 4:3 ab. Obwohl die Steelers danach noch einmal alles versuchten, konnten die Hausherren diesen knappen Vorsprung verteidigen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.01.2012

Astrid Hofmann

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