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Dresdner Eislöwen können auch im ersten Heimspiel nicht punkten und unterliegen Bremerhaven 1:6

Dresdner Eislöwen können auch im ersten Heimspiel nicht punkten und unterliegen Bremerhaven 1:6

So hatten sich die Dresdner Eislöwen den Saisonstart keinesfalls vorgestellt. Nach der 2:4-Auftaktniederlage in Kaufbeuren "vergeigte" das Team gestern auch den ersten Heimauftritt und verlor gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven deutlich mit 1:6 (1:2, 0:1, 0:3).

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Maximilian Schaludek aus Bremerhaven (l.) bedrängt den Dresdner Torhüter Kevin Nastiuk.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Damit fabrizierten die Elbestädter eine glatte "Nullnummer".

Trainer Thomas Popiesch musste nach wie vor auf die beiden angeschlagenen Leistungsträger Feodor Boiarchinov und Travis Martell verzichten. Während die Hausherren vor gut 2000 Zuschauern recht nervös begannen, zeigte der Meister gleich Zug zum Tor. Goalie Kevin Nastiuk bekam ordentlich zu tun, verhinderte mit seinen Paraden am Ende eine noch höhere Niederlage. In der 6. Minute aber musste er bereits das erste Mal hinter sich greifen, als Thomas Zuravlev das 1:0 für die Gäste erzielte. In der 13. Minute jubelte die blau-weiße Fangemeinde schon über ein Tor, doch der Schiedsrichter versagte dem Treffer von Steven Rupprich die Anerkennung. Wenige Sekunden später aber klappte es, als Sami Kaartinen in Überzahl ein Solo mit dem 1:1 vollendete.

Die Freude währte aber nur kurz, denn im Gegenzug markierte Viktor Beck die erneute Führung für die Pinguine. Wer nach der Pause hoffte, dass die Eislöwen nun aufdrehen, sah sich getäuscht. Als Ryan Martinelli in der 27. Minute zum 3:1 für Bremerhaven einnetzte, zeichnete sich schon ab, in welche Richtung die Partie laufen würde. Mit aggressivem Forechecking dominierte der Meister weiterhin das Geschehen auf dem Eis, während die Dresdner fast immer einen Schritt zu spät kamen, kaum Zweikämpfe gewannen.

Im Schlussdrittel nutzten das die Gäste eiskalt aus, bauten ihren Vorsprung durch Tore von Kapitän Marian Dejdar (43./57.) sowie Viktor Beck (55.) auf fünf Tore aus. "Wir haben in den beiden ersten Spielen zu wenig gezeigt, zehn Gegentore beweisen, dass wir im eigenen Drittel große Probleme haben. Und wir arbeiten noch nicht genügend als Mannschaft zusammen", befand Torschütze Sami Kaartinen. Auch Thomas Popiesch zeigte sich nicht gerade begeistert von diesem Saisonauftakt: "Das Wochenende verlief mit null Punkten natürlich nicht positiv, obwohl ich in Kaufbeuren zum Teil gute Ansätze gesehen habe. Doch wir müssen einfacher und geradliniger spielen, dürfen uns nicht so viele Scheibenverluste leisten", so der Coach.Er fügte hinzu: "Die jungen Spieler haben ihren Job gemacht, aber den erfahrenen Cracks sind zu viele Fehler unterlaufen." Dabei habe die Mannschaft gut trainiert und er sei mit der Vorbereitung recht zufrieden gewesen, rätselte der Trainer, der von seinen Jungs vor allem mehr Laufbereitschaft einfordert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.09.2014

Astrid Hofmann

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