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Dresdner Eislöwen im Aufschwung: Neue Sponsoren und höherer Etat für kommende Saison

Dresdner Eislöwen im Aufschwung: Neue Sponsoren und höherer Etat für kommende Saison

Mit 29 neuen Sponsoren und einem gestiegenen Spieleretat wollen die Dresdner Eislöwen die neue Saison in der DEL2 angehen. Nach dem Trubel in der vergangenen Saison und der Fast-Insolvenz soll die kommende Spielzeit nur noch sportliche Schlagzeilen bringen.

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Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel

Quelle: Stephan Lohse

Finanziell stehe der Club „weit über dem Vorjahr“.

Möglich machen das 29 neu gewonnene Sponsoren, zu denen sich in Bälde auch ein neuer Hauptsponsor gesellen soll, und bislang 526 verkaufte Dauerkarten. „Da sind wir sehr sehr zufrieden“, sagte Geschäftsführer Volker Schnabel am Donnerstag. Der Verein sei klar im Rahmen des Sanierungskonzeptes und konnte dank Umschichtungen und Sparmaßnahmen den Spieleretat ein wenig vergrößern.

27 Spieler umfasst der Kader derzeit inklusive Förderlizenz-Akteuren aus Berlin und Jonsdorf, so dass Trainer Thomas Popiesch in diesem Jahr mit vier Reihen spielen lassen kann. „Das Eishockey wird immer schneller und dynamischer“, so Popiesch auch unter Verweis auf einige neue Regeln. So werden künftig die Angriffsdrittel vergrößert, auch beim „Icing“ gibt es neue Regeln. Das erfordere immer mehr Laufarbeit und daher größere Kader. Gleichwohl hofft er noch auf die eine oder andere „Qualitätsspritze“ in Form neuer Spieler.

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Eisöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch

Quelle: Stephan Lohse

Ganz einfach wird das nicht, denn laut Geschäftsführer Schnabel bewegt sich der Spieleretat der Eislöwen weiter im unteren Drittel der Liga. Zudem werde die neue DEL2 nicht leichter. Mit Kassel und Frankfurt kommen zwei neue Teams hinzu, die sich nicht hinten anstellen. „Die wollen marschieren“, so Popiesch, der eine extrem spannende und ausgeglichene Liga erwartet.

Was das Team sportlich kann, sehen die Fans erstmal am Sonntag zum Testspiel gegen die Berliner Eisbären. 1800 Tickets sind hierfür verkauft. Eine Woche später wartet ein Vorbereitungsturnier mit Litvinov aus Tschechien und der polnischen Nationalmannschaft. Am 12. September beginnt in Kaufbeuren die Saison.

„Wir sind aufgeregt“, meint Hugo Boisvert, der die Eislöwen in der kommenden Saison als Kapitän aufs Eis führt. Die Einstellung der Spieler sei gut, die Leidenschaft da, lobt der verlängerte Arm des Trainers. Auf ein Saisonziel wollen sich aber weder Boisvert noch Popisch festlegen. „Es ist zu früh, um zu wissen wo wir stehen“, sagt der Stürmer. Etappenweise wolle man vorgehen, sagt der Trainer. Die Play Offs werden aber in jedem Fall angepeilt. Schließlich sind Erfolgserlebnisse Pflicht, um die Dresdner in die Halle zu locken. „Wir wollen die Leute begeistern“, gibt Popiesch die Marschrichtung vor.

sl

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