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Dresdner Eislöwen holen nur zwei Zähler bei den Falken

Eishockey Dresdner Eislöwen holen nur zwei Zähler bei den Falken

Die Dresdner Eislöwen haben in Heilbronn auch das zweite Penaltyschießen des Wochenendes gewonnen. Nach dem knappen Erfolg gegen den Tabellenzweiten Bremerhaven setzten sich die Elbestädter gestern auch bei den Heilbronner Falken mit 5:4 (1:2, 3:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen durch.

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Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben in Heilbronn auch das zweite Penaltyschießen des Wochenendes gewonnen. Nach dem knappen Erfolg gegen den Tabellenzweiten Bremerhaven setzten sich die Elbestädter gestern auch bei den Heilbronner Falken mit 5:4 (1:2, 3:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen durch. Allerdings hatten sich die Schützlinge von Trainer Bill Stewart beim Tabellenschlusslicht wohl eher einen "Dreier" erhofft.

Damit dürfte der Punktverlust dem Tabellenachten ganz und gar nicht schmecken. Nach 38 Spielen belegen die Dresdner weiterhin den achten Platz und haben sieben Punkte Rückstand zum sechsten Rang, der die direkte Qualifikation für die Play-offs bedeuten würde und das erklärte Ziel der Eislöwen ist.

Beobachter der Partie in Heilbronn soll übrigens Dresdens Ex-Trainer Thomas Popiesch gewesen sein. Nach sechs Niederlagen in Serie war in den vergangenen Tagen Falken-Coach Mannix Wolf im Umfeld in die Kritik geraten. Ob Popiesch, vor wenigen Wochen in Dresden seinen Hut nehmen musste, eventuell als Nachfolger in Frage kommt, wird sich zeigen.

Auf jeden Fall erwischten die Eislöwen in der Kolbenschmidt-Arena keinen guten Start. Binnen vier Minuten musste Goalie Marvin Cüpper, der wie angekündigt diesmal den Vorzug vor Brett Jaeger bekam, gleich zweimal hinter sich greifen. Erst traf Brad Schell (11.) und dann gelang auch noch Joseph Lewis (15.) das 2:0 im Powerplay. Erst kurz vor der Pause glückte Feodor Boiarchinov (20.) der Anschlusstreffer.

Im zweiten Abschnitt ging es munter hin und her. In der 23. Minute konnte Harrison Reed im Überzahlspiel den Ausgleich herstellen, doch kaum eine Minute später sorgte Thomas Gödtel wieder für die Heilbronner Führung. Aber Reed gelang in der 30. Minute der erneute Ausgleich und fünf Minuten später markierte Verteidiger René Kramer im Powerplay sogar die erstmalige Führung für die Gäste. Aber die Falken konterten erneut, Richard Gelke (36.) stellte wieder den Ausgleich her.

Trotz aller Bemühungen gelang es den Schützlingen von Bill Stewart im Schlussdrittel nicht, mit weiteren Toren für eine Entscheidung zu sorgen. Auch in der Verlängerung fiel kein Tor mehr. So ging es wieder ins Penaltyschießen, bei dem Petr Macholda den entscheidenden Treffer markierte. "Im ersten Drittel konnten wir gegen hart spielende Heilbronner nicht unsere Schnelligkeit aufs Eis bringen. Im zweiten Abschnitt ist uns das besser gelungen. Ohne die Saves unseres Goalies Marvin Cüpper hätte Heilbronn das Spiel gewonnen. Glück gehört allerdings in jedem Spiel dazu - und heute hatten wir es. Ich möchte noch einmal betonen, dass die Schnelligkeit für uns der Schlüssel zum Erfolg sein wird. Daran müssen wir weiter hart arbeiten", erklärte Bill Stewart nach der Partie.

Astrid Hofmann

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