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Dresdner Eislöwen holen neuen Keeper und schlagen Freiburg mit 3:1

Eishockey Dresdner Eislöwen holen neuen Keeper und schlagen Freiburg mit 3:1

Die Dresdner Eislöwen haben noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und einen Torüter verpflichtet: René Swette stand am Mittwochabend auch erstmals im kasten der Sachsen, die in einem spannenden Spiel den EHC Freiburg niederrangen.

René Swette im Tor der Eislöwen erwartet einen Schuss des Freiburgers Tobias Kunz.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Mit einem neuen Goalie im Gehäuse haben die Dresdner Eislöwen das Nachholspiel gegen den EHC Freiburg mit 3:1 (0:1, 1:0, 2:0) gewonnen. Mit dem zweiten Sieg in Folge klettern die Elbestädter vor dem wichtigen Heimduell am Freitagabend gegen Frankfurt auf den vierten Tabellenplatz. Einen Tag vor der Partie am Feiertag hatten die Eislöwen noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Sie verpflichteten den österreichischen Torhüter René Swette. Wie lange der befristete Vertrag des 28-Jährigen laufen soll, wollte der Verein nicht verraten. Und auch der aus Lustenau stammende Keeper konnte selbst nicht sagen, wie lange er bleibt. Der Dresdner Zweitligist reagiert damit auf die Verletzung von Stamm-Goalie Kevin Nastiuk, der sich den Daumen gebrochen hat.

Obwohl Hannibal Weitzmann seine Aufgabe, wie auch Trainer Bill Stewart bestätigte, sehr gut gemacht hat, sei das Risiko groß, dass der Förderlizenzspieler kurzfristig von den Kölner Haien angefordert werden könnte. Deshalb wolle man gerüstet sein und zudem den Konkurrenzkampf weiter anheizen. Swette kann bereits auf viel internationale Erfahrung verweisen, stand unter anderem acht Jahre für den Klagenfurter AC auf dem Eis, feierte mit dem Team zwei EBEL-Meistertitel und gehört zum Aufgebot der österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft. „Ich freue mich unglaublich auf diese neue Chance und will sie erstmals im Ausland nutzen. Von Dresden habe ich bisher nur Positives gehört, etwa von Florian Iberer, der ja selbst schon hier gespielt hat“, erklärte Swette, der noch am Dienstag ein erstes Training absolvierte und am Mittwoch nun schon seinen Einstand feierte.

Die Eislöwen starteten eher verhalten in die Partie. Zudem verabschiedeten sich die Dresdner dreimal in kurzer Folge auf die Strafbank. Beim dritten Powerplay war es dann so weit: Mit einem Schlagschuss von der blauen Linie netzte der Freiburger Marc Wittfoth zum 1:0 (13.) für die Gäste ein. Die Hausherren mühten sich, mit ihren Schussversuchen konnten sie jedoch den gegnerischen Keeper Lukas Mensator nicht bezwingen.

Nach der Pause erhöhten die Eislöwen den Druck, aber sie scheiterten weiterhin an Mensator. Erst 22 Sekunden vor der Pausensirene dann die Erlösung: Nach Pass von Brendan Cook beförderte der völlig frei stehende René Kramer den Puck im Powerplay zum Ausgleich in die Maschen. Kurze Schrecksekunde dann in der 48. Minute, als die Gäste schon über ein vermeintliches Tor jubelten. Doch nach Videobeweis-Auswertung wurde der Treffer wegen aktivem Handspiel nicht anerkannt. René Swette meinte später: „Das fand ich schon etwas frech, dass der Spieler jubelnd wegfuhr.“

Zum Glück trafen die Eislöwen dann doch noch. In der 53. Minute markierte Arturs Kruminsch das 2:1 und zwei Minuten später netzte Tomas Schmidt von der blauen Linie zum 3:1-Endstand ein. „Es war ein Arbeitssieg. Freiburg war clever, wir brauchen einfach zu viele Chancen für ein Tor“, meinte Bill Stewart. René Swette zeigte sich beeindruckt: „Das ist eine coole Arena und ich hätte gar nicht gedacht, dass so eine Stimmung herrscht. Das Tempo in der DEL 2 ist vergleichbar mit der ersten österreichischen Liga.“

Von Astrid Hofmann

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