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Dresdner Eislöwen hoffen gegen Weißwasser auf ein ausverkauftes Haus

Dresdner Eislöwen hoffen gegen Weißwasser auf ein ausverkauftes Haus

Dresden/Weißwasser (DNN). Nach den Widrigkeiten der letzten beiden Wochen können die Dresdner Eislöwen heute (20 Uhr) das brisante Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse endlich wieder in der Energie-Verbund-Arena bestreiten.

Dresden/Weißwasser (DNN). Nach den Widrigkeiten der letzten beiden Wochen können die Dresdner Eislöwen heute (20 Uhr) das brisante Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse endlich wieder in der Energie-Verbund-Arena bestreiten. "Die Halle ist fast ohne Einschränkungen nutzbar", kann auch Geschäftsführer Matthias Broda aufatmen.

Ganz sorgenfrei ist der 48-Jährige trotzdem nicht: "Natürlich hatten wir finanzielle Einbußen und wir werden unsere Ansprüche an die Stadt stellen. Es gab schon Gespräche mit Sportbürgermeister Winfried Lehmann, bei denen wir klargemacht haben, dass uns sowohl ein wirtschaftlicher, aber auch ein Imageschaden entstanden ist. Bis Ende nächste Woche werden wir auch genaue Zahlen nennen können. Wir brauchen auf jeden Fall das Geld sofort, um die Liquidität zu sichern. Und für die durch den Dachschaden entstandene Situation können wir ja definitiv nichts", betont Broda.

Für heute Abend hofft der Geschäftsführer schon deshalb auf ein möglichst volles Haus. Zumindest Restkarten gibt es noch. Auch Trainer Thomas Popiesch ist froh, wieder in der angestammten Arena spielen zu können: "Vielleicht ist die lautstarke Kulisse der kleine entscheidende Vorteil für uns. Auf jeden Fall weiß die Mannschaft die große Unterstützung des gesamten Umfeldes in den letzten Tagen zu schätzen. Das ist schon nicht alltäglich." Popisch sieht das Derby als guten Gradmesser bei der Vorbereitung auf die Abstiegsrunde: "Für die Füchse geht es um die Absicherung der Playoffs. Die werden kratzen und beißen. Da müssen wir dagegenhalten, körperliche Präsenz zeigen. Denn genau diese Aggressivität brauchen wir dann auch in den entscheidenden Partien im Kampf um den Klassenerhalt."

Mit der Defensivleistung seiner Truppe war der "Löwen-Dompteur" zuletzt zufrieden, aber "es fehlt an der kreativen Qualität beim Tore schießen", weiß der Coach nicht erst seit heute. In den bisherigen drei Derbys ging der Sieg jeweils an den Gastgeber. Wenn es nach den Löwen geht, soll das heute so bleiben.

Verteidiger-Notstand plagt die Gäste. Denn Robert Bartlick wurde vom DEB-Sportgericht nach seiner Matchstrafe im Spiel gegen Crimmitschau für vier Spiele gesperrt, das letzte allerdings auf Bewährung. Dreimal muss Bartlick also zuschauen. Und weil sich Tomas Gulda mit einem Innenbandanriss im Knie plagt, stehen Trainer Dirk Rohrbach nur fünf Abwehrspieler zur Verfügung. "Ich empfinde die Strafe für Bartlick als sehr hart und wundere mich, dass man bei uns kein Bildmaterial angefordert hat", sagt Rohrbach.

Für die Weißwasseraner ist das Derby die einzige Partie am Wochenende. Sonntag sind die Lausitzer spielfrei. "So können wir wenigstens noch einmal Luft holen. Und dann wissen wir vor dem letzten Hauptrunden-Wochenende genau, was wir noch brauchen, um die Playoffs zu schaffen", gewinnt Rohrbach dem Ruhetag sogar positive Seiten ab. Um vielleicht schon bei den Eislöwen die drei Punkte einzusammeln und eine Vorentscheidung in Sachen Meisterrunde (mindestens Platz 8) zu schaffen, gibt der Oberfuchs als Erfolgsrezept aus: "Wir müssen defensiv kompakt stehen, dürfen nicht gleich ins Hintertreffen geraten. Es gilt die Fehler zu minimieren, effektiv zu agieren und vor allem die Trefferquote zu steigern."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.03.2012

A. Hofmann/S. Matthieu

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