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Dresdner Eislöwen gewinnen in Bayreuth klar mit 5:2

Eishockey Dresdner Eislöwen gewinnen in Bayreuth klar mit 5:2

Nach dem Erfolg gegen Crimmitschau lief es für die Dresdner Cracks auch am Sonntag sehr gut. In Bayreuth machten die Stewart-Schützlinge das Spiel und gewannen die Partie klar. Held des Tages war Martin Davidek mit drei Treffern.

Arturs Kruminsch (l.) und Martin Davidek bejubeln das 2:0 für die Dresdner, Bayreuths Torwart Tomas Vosvrda ist geknickt.

Quelle: Peter Kolb

Bayreuth/Dresden. Langsam platzt offensichtlich der Knoten bei den Dresdner Eislöwen. Nach dem 4:1-Sieg am Freitag in heimischer Halle im Sachsenderby gegen Crimmitschau legten die Elbestädter am Sonntag mit dem ersten Auswärts-Dreier der Saison nach. Sie setzten sich vor 2059 Zuschauern bei Aufsteiger Bayreuth Tigers klar mit 5:2 (4:0, 1:1, 0:1) durch. Damit feierten die Schützlinge von Trainer Bill Stewart zugleich das erste Sechs-Punkte-Wochenende. Mit diesem kompletten „Sechser“ gaben sie auch die Rote Laterne ab, rückten in der Tabelle vom letzten auf den zehnten Platz nach vorn. Dabei haben die Elbestädter sogar noch ein Spiel weniger absolviert als die meisten Konkurrenten.

Matchwinner in Bayreuth war dabei Martin Davidek, der immerhin drei der fünf Treffer für die Blau-Weißen erzielte. Der gebürtige Tscheche, der auch schon für Landshut und den DEL-Klub von Ingolstadt spielte, sorgte schon zu Beginn der Partie mit einem Doppelschlag für Furore. Als Felix Linden von den Tigers in der Kühlbox saß, netzte der 30-Jährige im Powerplay nach Vorlage von Arturs Kruminsch zum 1:0 (8.) ein. Nur eineinhalb Minuten später erhöhte Davidek nach einem Schlagschuss von Petr Macholda, den der Bayreuther Keeper prallen ließ, sogar auf 2:0 (9.).

Als in der 10. Minute Förderlizenzspieler Lucas Dumont sogar das 3:0 für die Eislöwen markierte, waren die Gastgeber geschockt. Doch es kam noch besser aus Sicht der Elbestädter: In einem weiteren Überzahlspiel besorgte Goldhelm Brendan Cook in der 13. Minute das 4:0. Damit hatten die Eislöwen schon in den ersten 20 Minuten die Weichen auf Sieg gestellt. Nachdem der Ex-Dresdner Michal Bartosch (spielte 2008/09 in Dresden) in der 31. Minute im Powerplay den ersten Treffer für die Hausherren markiert hatte, stellte Davidek mit seinem dritten Treffer (35.) den alten Abstand wieder her.

Die Stewart-Schützlinge bestimmten auch weiter das Geschehen auf dem Eis und sie ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Zwar traf Ivan Kolozvary in der 59. Minute noch zum 2:5, doch das war nur noch Ergebniskosmetik. Bill Stewart freute sich über den vierten Saisonsieg seines Teams: „Wir haben in den letzten Trainingswochen viel investiert und hart gearbeitet. Dabei haben wir Dinge in unserem Spiel neu geordnet. Heute haben sich die Jungs endlich für ihr Engagement belohnt. Unser Goalie Kevin Nastiuk hat ein hervorragendes Spiel gezeigt. Auch Martin Davidek hatte einen guten Tag. Die drei Tore sind wichtig für sein Selbstvertrauen. Wir hatten schon am Freitag nach dem Erfolg gegen Crimmitschau betont, wie wichtig es ist, jetzt Kontinuität in unser Spiel zu bekommen. Heute haben wir einen ersten Schritt in dieser Richtung gemacht.“

Von Astrid Hofmann

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