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Dresdner Eislöwen gewinnen in Bad Nauheim

Dresdner Eislöwen gewinnen in Bad Nauheim

Die Dresdner Eislöwen haben gestern ihr Testspiel bei Liga-Konkurrent EC Bad Nauheim knapp mit 4:3 (0:1, 3:1, 1:1) gewonnen. Nach dem die Elbestädter im ersten Drittel in Rückstand geraten waren, drehten sie durch Tore von Vladislav Filin (22.), Harrison Reed (33.) und David Rodman (36.) die Partie im zweiten Abschnitt.

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Eislöwen-Kapitän Marcel Rodman musste nach einem bösen Check des Hamburgers David Wolf auf einer Trage vom Eis gerollt werden.

Quelle: Frank Dehlis

Allerdings blieb es nach zwei weiteren Toren der Gastgeber bis zum Schluss spannend. Erst in der 60. Minute sorgte Pat Baum für den Dresdner Siegtreffer.

Am Freitag hatten die Eislöwen das Testspiel gegen die Hamburg Freezers in eigener Halle mit 0:5 (0:3, 0:0, 0:2) verloren. Allerdings trat das Ergebnis nach einem bösen Check von DEL-Stürmer David Wolf gegen Dresdens Kapitän Marcel Rodman in den Hintergrund. Die rund 1500 Zuschauer mussten mit ansehen, wie der Slowene nach einem rüden Bandencheck mit Schlag gegen den Nacken liegenblieb und von Sanitätern vom Eis getragen werden musste. Rodman, der über Taubheitsgefühle in Armen und Beinen klagte, wurde ins Krankenhaus gebracht. Zum Glück konnte der 33-Jährige einen Tag später die Klinik schon wieder verlassen, klagte allerdings noch über Schmerzen im Hals- und Nackenbereich. Übeltäter Wolf ist als überharter Spieler bereits bekannt. Spätestens seit dem 8. April 2014, als er im Playoff-Spiel gegen Ingolstadt Benedikt Schopper sechs Zähne ausschlug und anschließend für sieben Spiele und damit auch die WM gesperrt wurde. Seitdem wird der Sohn des Ex-Nationalspielers und heutigen Trainers Mannix Wolf auch als "Eismonster" tituliert.

Insgesamt zeigten die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch, der auch auf den angeschlagenen Max Campbell (Hüftprellung) verzichten musste, gegen das DEL-Team eine engagierte Leistung. Allerdings fehlte vor dem gegnerischen Tor oft die notwendige Kaltschnäuzigkeit. "Hamburg hat die Situationen, in denen wir uns nicht clever präsentiert haben, eiskalt ausgenutzt. Gerade im Powerplay ist deutlich geworden, woran wir noch intensiv arbeiten müssen. Man hat gesehen, dass uns in der Überzahl noch die Struktur fehlt", erklärte Popiesch nach der Partie.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.08.2015

Astrid Hofmann

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