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Dresdner Eislöwen gewinnen gegen Rosenheim mit 5:2

Dresdner Eislöwen gewinnen gegen Rosenheim mit 5:2

Die Dresdner Eislöwen haben die ärgerliche Auftakt-Niederlage von Kaufbeuren gestern mit einer starken Leistung vergessen gemacht. Das Team von Trainer Thomas Popiesch zeigte gegen die Starbulls Rosenheim vor 2367 Zuschauern in heimischer Arena genau die richtige Reaktion und setzte sich mit 5:2 (0:0, 1:0, 4:2) durch.

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David Rodman bejubelt sein 4:2, die Starbulls (r.) sind bedient.

Quelle: Frank Dehlis

Dabei konnte sowohl die Abteilung "Jugend forscht" um den zweifachen Torschützen Jonas Schlenker als auch die Paradereihe um Harrison Reed überzeugen.

Zu Beginn der Partie agierten die Gastgeber noch ein wenig verhalten, Rosenheim fand etwas schneller den Spielfaden. Aber nach fünf bis sechs Minuten legten die Dresdner jegliche Zurückhaltung ab, bauten immer mehr Druck auf und erarbeiteten sich Torchancen. Aber sowohl Steven Rupprich (9.), David Rodman (12.), Sebastian Zauner (13.) als auch Harrison Reed (14./16.) - sie scheiterten immer wieder am Rosenheimer Keeper Lukas Steinhauer. So mussten die Fans weiter aufs erste Tor warten.

Im zweiten Abschnitt zogen die Gastgeber einige Strafzeiten, überstanden aber mit viel Einsatz selbst ein 3:5-Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Als in der 31. Minute Max Renner den Dresdner Jonas Schlenker, der gerade von der Strafbank gestürmt kam, in aussichtsreicher Schussposition von den Schlittschuhen holte, gab es Penalty. Im Duell Schlenker gegen Goalie Steinhauer blieb allerdings der Rosenheimer Sieger. Doch der 20-Jährige machte es nur vier Minuten wieder gut. Nach einem straffen Schuss von Feodor Boiarchinov war der Berliner Förderlizenzspieler zur Stelle und netzte zum 1:0 ein. Die hochverdiente Führung zu diesem Zeitpunkt.

Im Schlussdrittel wurde es dann doch noch torreich. In der 47. Minute bewiesen erneut die Youngster, dass sie Verantwortung übernehmen. Diesmal passte Schlenker auf den in der Mitte völlig frei stehenden Berliner Kollegen Vladislav Filin, der das 2:0 markierte. Allerdings fiel durch Wade MacLeod (47.) im Gegenzug der vermeidbare Anschluss. Aber davon ließen sich die Dresdner nicht beeindrucken. Im Powerplay stellte Harrison Reed (53.) nach Vorarbeit seines Sturmpartners Max Campbell den alten Abstand wieder her. Zwar konnten die Starbulls ebenfalls in Überzahl durch Tyler McNeely (56.) erneut den Anschluss herstellen, doch nur eine Minute darauf gab David Rodman (57.) im nächsten Eislöwen-Powerplay die passende Antwort.

Damit waren die Messen gelesen und Jonas Schlenker (59.) setzte mit einem Treffer in den leeren Kasten den Schlusspunkt und wurde am Ende als "Bester Spieler" geehrt. Trotz seiner glänzenden Vorstellung betonte der gebürtige Schwenninger: "Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wichtig ist der erste Sieg." Auch Thomas Popiesch unterstrich: "Alle drei Sturmreihen haben gut gespielt. Diesmal haben wir nicht so viel zugelassen und vor allem am Ende auch im Powerplay die Tore geschossen. Das machte diesmal den Unterschied aus. Natürlich sind wir alle glücklich über die ersten drei Punkte."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.09.2015

Astrid Hofmann

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