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Dresdner Eislöwen gewinnen Winter Derby gegen Weißwasser

Fast 32.000 Zuschauer Dresdner Eislöwen gewinnen Winter Derby gegen Weißwasser

Fast 32.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion Dresden, eine gelungene Organisation und vor allem ein Derbysieg gegen die Lausitzer Füchse: Das erste Winter Derby der DEL2 wurde zum erhofften Fest.

Quelle: dpa

Dresden. Die Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen hatten am Samstagabend allen Grund zur Freude: Fast 32.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion Dresden, eine gelungene Organisation und vor allem ein Derbysieg gegen die Lausitzer Füchse: Das erste Winter Derby in der Geschichte der DEL2 wurde zum erhofften Eishockey-Fest.

Das erste Winter Derby ist Geschichte: Die schönsten Bilder vom Sieg der Eislöwen gegen Weißwasser

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Dafür sorgte vor allem das Team von Trainer Bill Stewart, das die Füchse mit 4:3 nach Verlängerung niederrang. Mark Cullen hatte in der 3. Minute die Gastgeber vor exakt 31.853 Zuschauern in Führung gebracht. In einer ausgeglichenen Partie, in der die Dresdner etwas mehr vom Spiel hatten, egalisierten die Gäste aus Weißwasser insgesamt dreimal eine Führung der Eislöwen. Erst in der Verlängerung konnte Mirko Sacher mit dem Siegtreffer für die Elbestädter alles klar machen.

Trainer Stewart attestierte beiden Teams Herz und Leidenschaft. Es sei ein Spiel auf hohem Niveau gewesen, und dafür seien eben immer zwei Mannschaften nötig, lobte er auch die unterlegenen Gäste. Das Spiel sei für alle eine Erinnerung fürs Leben.

Drumherum hatten die Dresdner viel aufgefahren, um das spiel zum Event zu machen. Vorab spielten Altstars aus BRD und DDR gegeneinander, in den Drittelpausen gab es Lasershow und Konzert, ein Feuerwerk beendete das Event-Spiel.

Dabei war vieles anders als sonst: Die Spieler mussten mit anderen Eisbedingungen und Lichtverhältnissen klar kommen, die Zuschauer saßen dafür deutlich weiter weg als sonst. Mitten auf den Rasen des Dynamo-Spiels war die Eisfläche gebaut worden. 90 Kilometer Rohre wurden dafür verlegt, um aus 180.000 Litern Wasser eine zehn Zentimeter dicke Eisschicht zu machen. Dazu wurden 165 Meter Bande installiert. Drei Stromgeneratoren und zwei Eismaschinen waren im Einsatz.

Wo sonst Dynamo Fußball spielt, herrschten die Farben Blau und weiß vor, "Dynamo" sang an diesem Abend nur der Gästeblock aus Weißwasser. Fußball spielten lediglich die Schiedsrichter der Partie zum Aufwärmen.

"Es ist für unseren Sport ein großes Ereignis, dass man es schafft, in der zweiten Liga so etwas auf die Beine zu stellen", sagte Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).  Nachdem die DEL bereits 2013 in Nürnberg und 2015 in Düsseldorf zwei Winter Games organisierte und dabei beide Male über 50.000 Zuschauer in die Stadien lockte, war auch das erste Spiel der DEL2 unter freiem Himmel ein voller Erfolg. Damit wird das ohnehin brisante Sachsen-Derby in die Geschichtsbücher eingehen.

Stephan Lohse (mit dpa)

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