Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Eislöwen gewinnen Derby im Fuchsbau mit 5:2

Eishockey Dresdner Eislöwen gewinnen Derby im Fuchsbau mit 5:2

Zwei Wochen nach ihren knappen Erfolg im spektakulären Winter-Derby im Dynamo-Stadion haben die Dresdner Eislöwen auch den Rückkampf gegen die Lausitzer Füchse für sich entschieden. Diesmal setzte sich das Team von Trainer Bill Stewart vor nur 2469 Zuschauern im Fuchsbau mit 5:2 (0:1, 4:1, 1:0) durch.

Voriger Artikel
DSC gewinnt Spitzenduell gegen Schwerin souverän
Nächster Artikel
Anna Seidel holt Bronzemedaille in Sotschi

Eislöwe Marc Cullen (r.) kämpft mit Thomas Götz von den Lausitzer Füchsen um den Puck. Am Ende behält Dresden in dem Duell klar mit 5:2 die Oberhand.

Quelle: Gunnar Schulze

Dresden. Zwei Wochen nach ihren knappen Erfolg im spektakulären Winter-Derby im Dynamo-Stadion haben die Dresdner Eislöwen auch den Rückkampf gegen die Lausitzer Füchse für sich entschieden. Diesmal setzte sich das Team von Trainer Bill Stewart vor nur 2469 Zuschauern im Fuchsbau mit 5:2 (0:1, 4:1, 1:0) durch und feierte im vierten Derby den dritten Erfolg. Zudem war es für die Elbestädter der vierte Sieg in Folge und der fünfte im sechsten Spiel seit dem Amtsantritt des neuen Trainers.Dabei musste der Kanadier diesmal fast komplett auf Förderlizenzspieler aus Berlin verzichten. Nur Torhüter Marvin Cüpper stand im Kader, Kai Wissmann und Vladislav Filin wurden bei den Eisbären eingesetzt.

Im ersten Drittel gingen die Füchse couragiert zu Werke, während die Eislöwen noch mit angezogener Handbremse agierten. Schock für die Eislöwen dann in der 12. Minute, als der Schiedsrichter David Rodman nach einem Bandencheck gegen Dennis Swinnen mit Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen schickte. Swinnen, der kurz behandelt wurde, konnte die Partie fortsetzen. Vier Sekunden vor Ende des fünfminütigen Überzahlspiels der Füchse gelang Elia Ostwald das 1:0 (16.) für die Lausitzer.

Nach dem ersten Pausentee erhöhten die Eislöwen den Druck, drehten gleich in der Anfangsphase mit einem Doppelschlag das Spielgeschehen zu ihren Gunsten. So glückte Dominik Grafenthin in der 22. Minute der Ausgleichstreffer und nur zwei Minuten später sorgte Feodor Boiarchinov für die Führung der Dresdner. Die Füchse waren kurzzeitig von der Rolle und Trainer Paul Gardner musste seine Jungs in einer Auszeit erst mal wieder auf Linie bringen. Das schien zumindest kurzzeitig zu helfen, denn Darren Haydar markierte in Minute 33 den Ausgleich. Nun schien wieder alles offen. Aber die Eislöwen schlugen fast postwendend zurück. In der 35. Minute brachte Michael Endraß die Dresdner wieder mit 3:2 in Front. Und drei Minuten später erhöhte Dominik Grafenthin mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 4:2.

Fast hätte der nicht immer sicher wirkende Johannes Wiedemann im Tor der Hausherren einen weiteren Treffer kassiert, aber weil der Schiedsrichter gepfiffen hatte, wurde dem Tor der Eislöwen in der 39. Minute die Anerkennung versagt. Auf jeden Fall hatten die Dresdner deutlich mehr vom Spiel, zeigten sich bissiger und schneller. So blieb die Frage, ob die Hausherren ich im Schlussdrittel, in dem Joe Fallon für Wiedemann in den Kasten kam, noch einmal aufrappeln können. Sie versuchten es, doch in der 50. Minute gab es den endgültigen K.O.-Schlag für die Lausitzer. Der Puck war von einem Schlittschuh eines Lausitzers ins Tor abgefälscht worden und mit dem 5:2 waren die Messen für die Füchse endgültig gelesen. Der Treffer wurde Eislöwen-Kapitän Steven Rupprich gutgeschrieben.

Während bei den Gastgebern nichts mehr zusammenlief, brachten die Stewart-Schützlinge die Partie routiniert zu Ende. "Im ersten Drittel hatten wir etwas Mühe, das Tempo aufzunehmen, doch ab dem zweiten Abschnitt haben wir schneller, bissiger und mit mehr Leidenschaft gespielt", erklärte Stewart nach dem Spiel. Für die Elbestädter geht es morgen in eigener Halle gegen den ESV Kaufbeuren (19.30 Uhr) mit einer Nachholpartie nach der Absage durch den Bombenfund vom Freitag weiter.

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr