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Dresdner Eislöwen geraten in Bietigheim unter die Kufen

Eishockey Dresdner Eislöwen geraten in Bietigheim unter die Kufen

Aus der erhofften Revanche wurde nichts. Im Gegenteil: Die Dresdner Eislöwen bekamen gestern bei den Bietigheim Steelers erneut die Grenzen aufgezeigt. Die Schützlinge von Trainer Bill Stewart verloren beim Vizemeister und Vorjahres-Halbfinal-Gegner vor 1986 Zuschauern mit 2:7.

Torwart Kevin Nastiuk musste nach dem 0:2 vom Eis. Für ihn kam der junge Hannibal Weitzmann (Foto), der noch fünfmal hinter sich greifen musste

Quelle: Pressefoto Baumann

Dresden. Aus der erhofften Revanche wurde nichts. Im Gegenteil: Die Dresdner Eislöwen bekamen gestern bei den Bietigheim Steelers erneut die Grenzen aufgezeigt. Die Schützlinge von Trainer Bill Stewart verloren beim Vizemeister und Vorjahres-Halbfinal-Gegner vor 1986 Zuschauern mit 2:7 (0:3, 2:2, 0:2). Damit kehren die Elbestädter auch vom zweiten Auswärtsspiel ohne Punkte heim. Dabei fehlten bei den Gastgebern mit den verletzten Justin Kelly, Dominic Auger, Marcus Gleich und Shawn Weller vier wichtige Akteure.

Und es ging gleich mit einer eiskalten Dusche für die Stewart-Schützlinge los. In der 4. Minute schenkte Frederik Cabana Dresdens Goalie Kevin Nastiuk schon das erste Tor ein. Knapp zwei Minuten später zappelte der Puck erneut in den Maschen. Torschütze war René Schoofs. Für Bill Stewart war dies der Grund, seinen Torhüter zu wechseln. So löste der Kölner Förderlizenzspieler Hannibal Weitzmann die Nummer eins Kevin Nastiuk ab. Aber auch der Youngster konnte trotz einiger guter Paraden die deftige Pleite nicht verhindern. Rob Brown erhöhte für die Gastgeber in der 16. Minute auf 3:0 und damit ging es zum ersten Pausentee. Die Steelers bestimmten auch zu Beginn des Mittelabschnittes das Geschehen auf dem Eis mit überzeugendem Forechecking und gerade, als die Eislöwen nach einem Unterzahlspiel wieder komplett waren, glückte Robin Just mit einem Schlenzschuss von der blauen Linie das 4:0 (29.). Das war zur Hälfte der Spielzeit die Vorentscheidung.

Zwar konnte Eislöwen-Neuzugang Brendan Cook mit zwei Treffern in Folge (32./37.) die Eislöwen etwas heranbringen und damit den Steelers die ersten beiden Gegentore der Saison „bescheren“, aber die Antwort von Bietigheim kam postwendend. Nur Sekunden später sorgte Benjamin Zientek nach einem kapitalen Fehler der Eislöwen in der Abwehr für die 5:2-Führung (37.). Mit diesem klaren Vorsprung im Rücken konnten die Hausherren auch im letzten Durchgang mit Ruhe und Übersicht die Partie zu Ende bringen. Während die Dresdner auch zwei Überzahlspiele nicht nutzten, baute Benjamin Zientek mit seinem zweiten Treffer den Vorsprung auf 6:2 (51.) aus und Andreas Schwarz stellte zwei Minuten später den Endstand her.

Am Sonntag erwarten die Elbestädter nun die Heilbronner Falken um 16 Uhr in eigener Halle zum Familien-Spieltag.

Von Astrid Hofmann

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