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Dresdner Eislöwen feiern zehnten Sieg unter Stewart

Eishockey, DEL 2 Dresdner Eislöwen feiern zehnten Sieg unter Stewart

Den Dresdner Eislöwen ist an diesem Wochenende ein Riesenschritt zum direkten Einzug in die Play-offs gelungen. Nach dem 9:3-Kantersieg am Freitag in Rosenheim legten die Elbestädter auch beim Tabellensechsten, den Frankfurter Löwen, nach.

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Eislöwen-Kapitän Steven Rupprich (vorn) jubelt über seinen Treffer.
 
 

Quelle: Jan Hübner

Dresden.  Den Dresdner Eislöwen ist an diesem Wochenende ein Riesenschritt zum direkten Einzug in die Play-offs gelungen. Nach dem 9:3-Kantersieg am Freitag in Rosenheim legten die Elbestädter am Sonntag beim Tabellensechsten, den Frankfurter Löwen, nach. Sie bezwangen die Gastgeber in einer spannenden und umkämpften Partie mit 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) und landeten damit im zwölften Spiel unter Trainer Bill Stewart den zehnten Sieg. Mit diesem Sechs-Punkte-Wochenende schließen die Eislöwen nach Punkten zu den Frankfurtern auf. Für Bill Stewart war es übrigens schon der zweite Erfolg gegen die Hessen, denn schon bei seinem Debüt an der Bande der Dresdner, gelang am 3. Januar ein 4:1-Heimsieg.

Die Dresdner, bei denen diesmal wieder Brett Jaeger im Tor stand, starteten vor 4197 Zuschauern perfekt in diese Partie. Schon nach einer Minute und 15 Sekunden sorgte David Rodman für die 1:0-Führung der Eislöwen. Aber die Gastgeber, die gegen den Verfolger schon ein wenig unter Druck standen, schlugen nur fünf Minuten später zurück. Nico Oprée markierte in der 7. Minute den Ausgleich. Anschließend entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem sich keine Mannschaft einen Vorteil verschaffen konnte.

 Im zweiten Abschnitt erhöhten die Hausherren weiter den Druck, doch die Eislöwen agierten clever in der Abwehr und konnten sich zudem auf ihren Goalie verlassen. So war vor dem Schlussdrittel noch alles offen. Als Steven Rupprich in der 44. Minute den Puck über die Torlinie stocherte, protestierten zwar die Hausherren wegen angeblichem Schlittschuhtor, doch die Schiedsrichter ließen sich davon nicht beeinflussen. So durfte sich der Dresdner Kapitän über seinen achten Saisontreffer und die Führung für seine Mannschaft freuen.

Anschließend versuchten die Gastgeber noch einmal alle, um das Blatt noch zu wenden. Aber die Stewart-Schützlinge standen sicher in der Defensive, versuchten immer wieder mit schnellen Kontern für Entlastung zu sorgen. Als die Frankfurter in der 52. Minute bei einem Schuss des Ex-Eislöwen Stefan Chaput den Torschrei schon auf den Lippen hatten, vereitelte Brett Jaeger mit einer Riesenparade den Ausgleich. Danach ließen die Elbestädter nichts mehr anbrennen und spielten die Partie routiniert und sicher zu Ende. Während die Eislöwen zum Schluss jubelten, verabschiedeten die Zuschauer die eigene Mannschaft mit Pfiffen.

Die Lausitzer Füchse feierten zeitgleich einen knappen 3:2-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Bremerhaven und verhagelten damit dem ehemaligen Trainer der Füchse und Eislöwen die Wochenend-Bilanz, denn er hatte mit den Pinguinen bereits am Freitag mit seinem Team eine 2:3-Heimniederlage gegen Kassel hinnehmen müssen.

Von Astrid Hofmann

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