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Dresdner Eislöwen feiern mit dem 5:3 über Kaufbeuren den neunten Sieg in Folge

Dresdner Eislöwen feiern mit dem 5:3 über Kaufbeuren den neunten Sieg in Folge

Die Eislöwen sind derzeit nicht zu stoppen. Auch an diesem Wochenende sackten sie in der DEL2 volle sechs Punkte ein. Nach dem Auswärtserfolg in Rosenheim legten sie gestern in der heimischen Arena nach.

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Eislöwen-Stürmer Sami Kaartinen überwindet Kaufbeurens Torwart Johannes Wiedemann und erzielt das Tor zum 2:1.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Sie setzten sich gegen Kellerkind ESV Kaufbeuren mit 5:3 (3:1, 0:1, 2:1) durch und feierten damit den neunten Sieg in Serie.

Die Dresdner begannen vor 2208 Zuschauern engagiert. Schon in der 8. Minute jagte Carsten Gosdeck den Puck nur knapp übers Gehäuse, zwei Minuten später prüften Marius Garten und Christoph Ziolkowski den gegnerischen Keeper Johannes Wiedemann. Aber erst als die Elbestädter zu einem 5:3-Überzahlspiel kamen, klingelte es. Nachdem Tomi Pöllänen schon mehrere Schüsse abgegeben hatte, nahm er in der 14. Minute richtig Maß und die Scheibe zappelte im Netz. Doch fast im Gegenzug schlugen die Joker zurück. Maximilian Dropmann war völlig allein durch und netzte zum 1:1 ein. Aber nur eine Minute darauf war Sami Kaartinen nach einem Abwehrschnitzer der Gäste zur Stelle und brachte die Eislöwen wieder in Front. Und der Finne erhöhte 18 Sekunden vor der ersten Pause noch auf 3:1. Aber die Gäste aus dem Allgäu gaben nie auf, kamen im zweiten Durchgang immer besser ins Spiel und in der 37. Minute verkürzte Matti Näätänen in Überzahl zum 2:3.

Auch im Schlussdrittel versuchten die Joker alles, den Spieß umzudrehen. Als Alexander Thiel erneut in Überzahl zum 3:3 (54.) ausglich, waren Kaufbeuren ihrem Ziel sehr nah. Aber die auf einer Erfolgswoge schwimmenden Dresdner zeigten Moral, bäumten sich auf. Kapitän Hugo Boisvert beförderte die Scheibe in der 58. Minute zum 4:3 in die Maschen. Als die Gäste alles auf eine Karte setzten und ihren glänzend aufgelegten Keeper Johannes Wiedemann herausnahmen, setzte Sami Kaartinen mit seinem dritten Tor an diesem Abend den Schlusspunkt.

Trainer Thomas Popiesch meinte nach dem Sieg: "Im letzten Drittel hatte ich das Gefühl, dass wir gewackelt haben. Doch ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, dass sie am Ende doch noch einen Weg fand, dass wir die drei Punkte behalten. Das hat auch etwas mit dem Selbstvertrauen zu tun, dass wir uns in den letzten Wochen erarbeiten konnten." Joker-Trainer Didi Hegen gab zu: "Schade, unsere junge Mannschaft hat Lehrgeld bezahlt. Die Jungs wollten nach dem Ausgleich zu viel, aber hier hätte man mit einem Punkt zufrieden sein müssen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.12.2013

ah

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