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Dresdner Eislöwen feiern in der DEL 2 ihren ersten Auswärtssieg

Dresdner Eislöwen feiern in der DEL 2 ihren ersten Auswärtssieg

Nach dem knappen Heimerfolg gegen Kassel legten die Dresdner Eislöwen gestern in Ravensburg nach. Sie bezwangen die Tower Stars vor 2350 Zuschauern mit 3:2 (1:2, 1:0, 1:0) und feierten damit den ersten Auswärtssieg.

Nach einem 1:2-Rückstand - Max Campbell traf in der 15. Minute zum 1:1 - drehten die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch, der diesmal wieder Brett Jaeger ins Tor beorderte, durch zwei Treffer von Mirko Sacher (30./47.) den Spieß noch um.

Wie schon daheim beim Debüt gegen Kassel überzeugte Neuzugang Mark Cullen mit einer guten Leistung. Schon am Freitag hatte der US-Amerikaner, der heute seinen 37. Geburtstag feiert, einen perfekten Einstand hingelegt. Obwohl er mit den Eislöwen kaum trainieren konnte, übernahm er sofort Verantwortung. "Man hat auf Anhieb gesehen, was er für ein technisch versierter und erfahrener Eishockeyspieler ist. Dass er uns dann mit seinem Tor in die Verlängerung schoss, war sicher die Krönung seiner guten Leistung an diesem Abend. Ich bin sicher, wir werden noch sehr viel Freude an ihm haben", lobte Popiesch den Neuzugang.

Cullen selbst strahlte nach der gelungenen Premiere im blau-weißen Trikot und meinte: "Es klappt natürlich nicht immer so, aber ich war froh, dass ich uns in die Verlängerung schießen konnte. Die Mitspieler haben mir gute Pässe zugespielt. Meine Beine waren schwer, ich fühle mich noch nicht so gut und fit, wie ich es normalerweise sein kann. Ich hoffe, dass es mit jedem Tag, den ich hier bin, besser wird und ich zu meiner Form und alter Stärke finde."

Dabei hatten die Eislöwen Glück, dass der mittlere von drei Eishockey spielenden Brüdern noch frei war. Nach seinem Engagement in Bozen wollte er im Sommer etwas mehr Zeit daheim mit der Familie verbringen, deshalb wartete er länger auf ein Angebot als sonst. "Es sollte etwas sei, dass nicht nur mich, sondern auch für meine Familie gut sein würde. Als das Angebot kam, haben wir uns intensiv über Dresden informiert. Ich habe mit einigen ehemaligen Kollegen gesprochen, die in der DEL2 gespielt haben und Dresden ein wenig kennen und sie hatten alle nur Gutes über die Stadt und die Organisation des Vereins zu berichten. Sie haben mir die Entscheidung leicht gemacht", so Cullen, der gerade auf Wohnungssuche ist.

In ein paar Wochen sollen seine Frau und die drei Kinder (zwei Jungs im Alter von 6 und 5 Jahren und die dreijährige Tochter) nachkommen. "Meine Familie freut sich schon auf Dresden. Sie war auch mit mir in Salzburg und Bozen, deshalb sprechen meine Kinder auch fließend deutsch. Ich dagegen gar nicht", meinte er lachend. Das Potenzial der Eislöwen schätzt er nach der kurzen Kennenlernphase als vielversprechend ein: "Wir haben gute Spieler. Das ist das Wichtigste. Wenn wir lernen, wirklich als Team zusammenzuspielen, können wir einiges erreichen", glaubt Cullen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.09.2015

Astrid Hofmann

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